Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Hubertus van Megen, hat die Gläubigen dazu aufgerufen, den Kontakt zur Universalkirche in dem Bewusstsein zu halten, dass Christus selbst in ihr gegenwärtig ist. Dies sagte er in einem Interview am Rande der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda.
Anlehnend an sein Grußwort zur Vollversammlung der Bischöfe, in dem er gesagt hatte, dass die katholische Kirche auf dem Petrusamt und der Eucharistie, den „zwei großen Säulen ihrer sichtbaren Einheit“, ruhe, erklärte er, Deutschland sei keine „Einzelkirche, die allein auf dem Meer des Lebens und der Welt hinaustreibt“, sondern gehöre zur großen Kirche, dem „großen Schiff, auf dem Christus mit uns fährt als Kapitän, der auch vergegenwärtigt wird durch den Papst“.
Immer wieder nach dem Papst richten
Wenn man in Einheit mit der Universalkirche bleiben wolle, müsse man sich immer wieder nach dem Papst richten. Denn es sei Christus selbst, der im Papst und der Eucharistie gegenwärtig sei. Mit Christus fahre die Kirche „im Sturm dieser Welt“. An ihm Maß zu nehmen, sei „für die Kirche und jeden Christen persönlich“ wichtig, wenn man als Christ reifen wolle.
Inneres Wachstum geschehe nie ohne Schmerzen“, so der Nuntius. Wie man bestimmte Aussagen der Eltern oft erst im Nachhinein besser verstehe, so sei es auch mit dem Papst. „Es geht ja nicht um uns. Es geht nicht um mich“, nicht darum, „was ich denke und fühle“. Es gehe vor allem darum, Christus immer besser zu dienen und ihm immer mehr zu gehören. DT/dsc
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