"Das Christentum revolutioniert die Religionen"

Gott setze mit der Menschwerdung allen Spekulationen über sich ein Ende, so Rudolf Voderholzer.

In der Krippe zeigt sich: Gott setzt allen Spekulationen ein Ende
Gott setzt allen Spekulationen über sich ein Ende. Foto: Felix Kästle/dpa. Foto: Felix Kästle (dpa)

Er wolle „den Realismus des Weihnachtsglaubens betonen“, so der Bischof von Regensburg, Rudolf Voderholzer.

Die Menschwerdung Gottes ist die höchste Form der Offenbarung

Es gehe dabei nicht „um irgendeine übernatürliche Macht, an die viele Menschen glauben, auch nicht um eine universale Friedensbotschaft, die selbstverständlich jeder mittragen kann, sondern um die Menschwerdung Gottes und darin die höchste Form seiner Offenbarung, die gleichzeitig den Weg seiner größtmöglichen Erniedrigung einläutet, den Tod am Kreuz“. Gott habe sich „den Menschen gezeigt und ihnen seine Gemeinschaft angeboten, es liegt nun an ihnen dieses Angebot anzunehmen, Gott die Ehre zu erweisen und ihr Leben nach seinem Vorbild auszurichten“, so Voderholzer.

Weihnachten: Fest der Entscheidung

Viele singen weltweit seit 200 Jahren „Stille Nacht“ - aber wer lasse in seinem Alltag die Freude über die letzte Verszeile tatsächlich erkennen: „Christ der Retter ist da“, fragt der Regensburger Bischof. Weihnachten sei das Fest der Entscheidung: „Nur einer liegt in der Krippe. Das Ewige wird konkret, Gott nimmt Fleisch und Blut an und geht ein in die Geschichte“. Damit habe Gott gezeigt, „dass er sich sozusagen irreversibel für den Menschen entschieden hat“. Nun liege es an jedem Einzelnen – „und das ist eine Aufgabe, die in keinem Menschenleben perfekt erfüllt werden kann“.

Bistum Regensburg / DT (jobo)

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