Die New York Times berichtete letzte Woche, dass sich Chris Olah, einer der Mitgründer der Firma Anthropic, schon seit längerer Zeit von Theologen unterschiedlicher Religionen beraten ließ. Bisher mussten die Eingeladenen Schweigeerklärungen abgeben, weshalb von diesen Gesprächen nichts nach außen gedrungen war. Zu den zentralen Fragen gehörte, wie wir damit umgehen sollten, falls künstliche Intelligenz tatsächlich Bewusstsein erlangen könnte. Man diskutierte also nicht nur die bloße Steigerung der Leistungsfähigkeit, sondern die Möglichkeit, dass künstliche Systeme Eigenschaften entwickeln, die wir bislang nur von biologischen Lebewesen, insbesondere von Menschen, kennen.
Warum die KI-Firma Anthropic die Theologie um Hilfe bittet
Offenbar vermutet man bei Anthropic, dass die Künstliche Intelligenz dabei ist, ein Bewusstsein zu entwickeln – und sucht Rat bei Theologen. Was die zur Debatte beizutragen haben.
