Hier bloggen vom 10. bis 22. August Mitglieder des Projektes "junge Federn" der "Tagespost" entweder direkt vor Ort aus Spanien oder als Daheimgebliebene aus Deutschland über den Weltjugendtag 2011 in Madrid. Mitglieder des Projektes sind (in alphabetischer Reihenfolge): Christian Beirowski (Regensburg), Benedikt Bögle (Ettal), Matthias Bürgel (Köln), Rudolf Gherig (Würzburg), Joseph Kauer (Erfurt), Veronika Lange (Magdeburg), Eva Leifeld, Sebastian Pilz (Fulda), Franziska Pröll (Freiburg), Peter Rinderer SDB (Österreich), Reinhild Rössler (Köln), Miriam Schilling (Trier), Theresa Wagener (München), Katharina Wolf, Luise Thiede (Berlin) und Andreas Titze (Görlitz).






18.08.2011 09:43

Bewegend, auch beim sechsten Mal

Von Sebastian Pilz, Madrid
Ich erlebe den Weltjugendtag nun schon zum sechsten Mal. Ich war seit Paris 1997 jedes Mal dabei und dennoch gibt es etwas, was mich noch immer zu Tränen rührt. Es ist der Anblick der zum Gebet und zur Eucharistie versammelten Jugendlichen. Es ist ein unbeschreiblicher Eindruck, wenn man die Calle de Alcalá entlang schaut und nur junge Menschen sieht. So war es gestern bei der Eröffnungsmesse, die ich als Pressemitglied am Rande des Priesterblocks gemeinsam mit zwei befreundeten Priestern miterleben durfte. Ich war zu Tränen gerührt nach dem Empfang der Heiligen Kommunion. Es hat etwas mit dem Heiligen Geist zu tun, wenn man auf einem gewöhnlichen Bürgersteig kniet und direkt neben mir eine spanische Freiwillige ebenso. Und wenn man danach in die Gesichter der jungen Menschen schaut und sieht, dass auch andere mit den Tränen ringen, weil man nicht so recht weis, wie einem geschiehht. Das ist die wahre und geistgewirkte Faszination der Weltjugendtage, die Enge und Hitze um 38 Grad ertragen lassen. Auch wenn es für mich schon das sechste Mal ist, so bleibt dies doch wie beim ersten Mal. Deo gratias für den seligen Johannes Paul II., dass er diese Tage in Leben gerufen hat. Mögen sie erneut eine Stärkung für die katholische Kirche der Welt und auch Spaniens sein.

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