Klostertermine: Beten für geistliche Berufe in Knechtsteden

Immer weniger junge Männer wollen katholische Priester werden. Die Zahl der neu geweihten Priester sank 2008 erstmals seit Beginn der statistischen Erfassung im Jahr 1962 unter 100, wie das Zentrum für Berufungspastoral am Donnerstag in Freiburg mitteilte. Dessen Leiter Peter Birkhofer sprach von einem massiven Rückgang. Die leise Hoffnung der vergangenen beiden Jahre, dass die Talsohle beim Rückgang der Priesterweihen und bei der Zahl der Priesteramtskandidaten durchschritten sei, habe sich nicht erfüllt. Im vergangenen Jahr wurden in den deutschen Bistümern 93 Priester geweiht, 2007 waren es noch 110. Im Zehn- beziehungsweise Zwanzig-Jahres-Vergleich wird der Rückgang noch deutlicher: 1989 gab es 297 Neupriester, 1999 noch 139. Auch die Zahl der Männer, die neu in ein Seminar eintreten, um Priester zu werden, sank weiter. Von 201 im Jahr 2007 auf 179 im Jahr 2008. Daher ist es ein Segen, dass am 13. Mai 2009 wieder die Monatswallfahrten (jeweils am 13. des Monats von Mai bis Oktober) zur Schmerzhaften Mutter Gottes in Knechtsteden (Dormagen) beginnen. Gebetet wird um Festigung im Glauben, um Geistliche Berufe, um Erneuerung der Kirche, um Frieden in der Welt. So sieht das Programm der Wallfahrten aus: 18.30 Uhr Rosenkranzgebet und Beichtgelegenheit, 19 Uhr Eucharistiefeier mit Predigt, anschließend: Anbetung und sakramentaler Segen. Am 13. September beginnen wir wegen der Sonntagabendmesse in Knechtsteden eine Stunde später, also 19 Uhr. Die Prediger sind in diesem Jahr: Am 13. Mai Pfarrer Herbert Ullmann, Neuss, am 13. Juni P. Bruno OCist, Prior von Kloster Langwaden, am 13. Juli Weihbischof Heiner Koch, Köln, am 13. August Kreisdechant Msgr. Guido Assmann, Neuss, am 13. September Kreisdechant Msgr. Bernhard Auel, Euskirchen, am 13. Oktober Domkapitular Msgr. Winfried Auel, Grevenbroich. Im gemeinsamen Rosenkranzgebet, der Feier der Heiligen Eucharistie, der sich anschließenden stillen Anbetung vor dem Allerheiligsten und im Sakramentalen Segen tragen wir die großen Anliegen unserer Kirche hin vor den lebendigen Gott. Wir dürfen besonders dankbar sein für diese Weggemeinschaft im Glauben und im Gebet, die wir schon seit so vielen Jahren durch die Monatswallfahrten erfahren. Die Weggemeinschaft im Glauben und im Gebet endet nicht am Ende einer Wallfahrt, sondern sie lebt weiter, weil die Pilgerinnen und Pilger sich untereinander verbunden wissen und sich durch das Gebet auch zwischen den Wallfahrten gegenseitig tragen. Die Pilgerinnen und Pilger sind wie ein lebendiger Rosenkranz, der niemals endet.

Einige Äußerungen von Pilgern in den vergangenen Jahren:

„Menschen, die beten, können viel bewirken für den Frieden in der Welt und die Erneuerung der Kirche“. „Hier kommen Menschen zusammen, die nicht nur reden und klagen, sondern mit ihrem Gebet tatkräftig etwas für die Kirche tun.“

„Ich habe hier erfahren, dass kein Gebet verlorengeht.“ „Das geistliche Wort der Predigten bei diesen Wallfahrten nehme ich mit in den Alltag meiner Arbeit.“