Weltreligionen rufen G-8 und G-20 zum Handeln auf

Bonn (DT/KNA) Im Vorfeld des G-8- und G-20-Gipfels in Kanada fordern Vertreter der Weltreligionen mutige Entscheidungen von den Industriestaaten. In einer gemeinsamen Erklärung von insgesamt 70 Glaubensvertretern heißt es, die Staats- und Regierungschefs der teilnehmenden Länder müssten sich verstärkt für die Bekämpfung von Armut, den globalen Klimawandel und die nukleare Abrüstung einsetzen, wie die katholische Deutsche Bischofskonferenz am Freitag in Bonn mitteilte. Im Abschlussdokument des dreitägigen „World Religions Summit 2010“ in Winnipeg (Kanada) hätten führende Persönlichkeiten der Religionsgemeinschaften für zukunftsorientierte politische Entscheidungen plädiert, heißt es weiter. Das Gemeinwohl müsse im Mittelpunkt stehen. Von Seiten der Deutschen Bischofskonferenz nahm an der Konferenz Weihbischof Johannes Bündgens aus Aachen teil.