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Hubertus Knabe: „Es gibt eine große Ignoranz“

70 Jahre nach dem Volksaufstand: Hubertus Knabe beklagt, dass es heute zu wenig Interesse am Widerstand gegen die DDR-Diktatur gibt.
Volksaufstand in der DDR am 17. Juni 1953
Foto: Günter Bratke (dpa) | Sowjetische Panzer fahren am 17. Juni 1953 nach der Niederschlagung des Aufstandes die Leipziger Straße in Berlin entlang.

Herr Knabe, wenn man Ihr Buch liest, bekommt man den Eindruck, der 17. Juni 1953 sei ein zentrales Ereignis in der deutschen Freiheitsgeschichte. Sind aus Ihrer Sicht die Protagonisten deutsche Freiheitshelden, die aber in unserer Erinnerungskultur keine Rolle spielen? Absolut, und für mich liegt darin eine große Tragik. Wenn Sie einen Geschichtslehrer in Deutschland fragen, ob er Ihnen einen einzigen Aufständischen mit Namen nennen kann, werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit eine negative Antwort bekommen. Das ist erstaunlich, denn für keine andere Revolution in Deutschland war so viel Mut erforderlich wie für den Aufstand im Juni 1953. Die DDR befand sich in der Hochphase des Stalinismus, die Gefängnisse waren voll. Schon wegen ...

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