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Klarer Kurs, Katholischer Journalismus
Plus Inhalt 20. Juli und die Bundeswehr

Eine Neuschöpfung, keine Fortsetzung der Wehrmacht

Die Haltung zum 20. Juli wurde für die Bundeswehr zur Kardinalfrage für ihr Verhältnis zur eigenen Tradition.
Gedenken zum 20. Juli 1944
Foto: A2955 Wolfgang Kumm (dpa) | Seit 1994 ist der Bendler-Block, der Ort des Attentates, Sitz des Bundesverteidigungsministeriums. Hier wird jedes Jahr durch die Bundeswehr den Attentätern gedacht.

Militärische Tradition hilft den Soldaten bei der Bestimmung ihres Berufs- und Selbstverständnisses. Sie dient der Selbstvergewisserung, ordnet ihr Handeln in den größeren Zusammenhang der Geschichte ein, gibt Orientierung für militärisches Führen und Handeln. Die deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert hat es in ihrem Verlauf denjenigen, die sich für soldatisches Dienen als Beruf entschieden haben, nicht einfach gemacht. Der Missbrauch des Soldatenethos, die Pervertierung des Staates und die Missachtung des Völkerrechts in der Zeit des Nationalsozialismus bildeten nach der politischen, militärischen und moralischen Niederlage des Zweiten Weltkriegs eine schwere Hypothek und beeinträchtigen das Bild des Soldaten.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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