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Ein Recht auf Vergessen - für ein Leben nach dem Krebs

Wer von Krebs geheilt ist, soll nicht bei Versicherungs- und Kreditabschlüssen seine Erkrankung angeben müssen. Dafür macht sich eine Initiative stark.
Krebserkrankung
Foto: IMAGO (www.imago-images.de) | Mit der medizinischen Genesung endet der Kampf gegen den Krebs oft nicht. Viele erleben auch Jahre später noch Nachteile, etwa beim Abschluss einer Versicherung, bei der Berufswahl oder bei der Vergabe eines Kredits.

Eine Krebserkrankung ist ein tiefer Einschnitt im Leben. Das Recht auf Vergessenwerden betrifft deshalb viele Menschen in unserem Land, oft leise, oft im Verborgenen, aber mit großer Bedeutung für die Zeit nach einer überstandenen Erkrankung. Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 500.000 Menschen neu an Krebs. Millionen Menschen leben mit oder nach einer Krebserkrankung. Dank des medizinischen Fortschritts überleben heute deutlich mehr Betroffene langfristig als noch vor wenigen Jahrzehnten. Das ist eine große gesellschaftliche Errungenschaft. Mit der medizinischen Genesung endet der Kampf oft nicht Mein Dank gilt den Ärztinnen und Ärzten, den Forschenden, den Pflegekräften und allen Beschäftigten im Gesundheitswesen. Mit ihrem ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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