Staatskrise: Napolitano berät sich mit „Weisen“

Rom (DT/dpa) Zwei Expertengruppen zur Überwindung der Regierungskrise in Italien haben gestern ihre Arbeit aufgenommen. Der scheidende Staatspräsident Giorgio Napolitano empfing zunächst eine der beiden Gruppen im Quirinale-Palast in Rom, um mit ihr über ihre Aufgabe zu sprechen. Am Mittag sollte das zweite Gremium folgen.

Napolitano hatte die zehn sogenannten Weisen einberufen, damit sie mit konkreten Vorschlägen Auswege aus der Krise aufzeigen und die Basis für eine neue Regierung schaffen. Italienische Medien spekulierten, dass die Experten binnen acht bis zehn Tagen erste Ergebnisse liefern sollten. Ihre wichtigste Aufgabe sei es, „wieder ein Klima des Vertrauens herzustellen“, sagte der Senator Mario Mauro, der das Bündnis der Mitte des Regierungschefs Mario Monti in dem Expertengremium vertritt.

Nach dem Patt bei den Parlamentswahlen Ende Februar und dem anschließenden Scheitern einer Regierungsbildung steckt Italien seit Wochen in einer schweren politischen Krise.

Themen & Autoren

Kirche

Schwules Paar
Rezension
Eine Wegweisung im LGBTIQ - Dschungel Premium Inhalt
Daniel Mattson legt in seinem autobiografischen Buch "Warum ich mich nicht als schwul bezeichne" tiefe Gedanken über Sexualität, persönliche Freiheit und die Lehre der Kirche vor.
19.09.2021, 17 Uhr
Barbara Stühlmeyer
Papst in der Slowakei
Bratislava
In das reale Leben eintauchen Premium Inhalt
Die Pastoral muss kreativ begleiten und motivieren. In der Slowakei will die Kirche dafür den richtigen Weg finden. Papst Franziskus ermutigte bei seinem Besuch dazu. Ein Gastkommentar.
18.09.2021, 19 Uhr
Thomas Schumann