Putin: Beziehungen zu USA schlechter geworden

Moskau (DT/dpa) Kremlchef Wladimir Putin hat eine Verschlechterung der Beziehungen zwischen Russland und den USA seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump angeprangert. „Man kann sagen, dass das Vertrauensniveau auf Arbeitsebene nicht besser geworden ist, sondern eher schlechter, vor allem auf militärischer Ebene“, sagte Putin dem Fernsehsender Mir am Mittwoch in Moskau. Die Aussage kommt zum ersten Besuch von US-Außenminister Rex Tillerson in Moskau. Dieser wird von dem Giftgaseinsatz in Syrien und dem US-Angriff auf eine syrische Militärbasis überschattet. Kremlsprecher Dmitri Peskow wies Forderungen des Westens zurück, Präsident Assad fallenzulassen. Zu Giftgasvorwürfen in der Provinz Idlib sagte Putin, er sehe zwei mögliche Erklärungen. Entweder handle es sich um eine Inszenierung, um die syrische Führung zu diskreditieren, oder die syrische Luftwaffe habe eine geheime Chemiewaffenfabrik getroffen. Moskau verdächtigt Rebellen, über Chemiewaffen zu verfügen. Putin bekräftigte seine Forderung nach einer Untersuchung des Vorfalls.

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