Kreml begrüßt Treffen von Patriarch mit Papst

Moskau (DT/KNA/KAP) Der Kreml hat die Begegnung des russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill mit Papst Franziskus als „absolut einzigartiges Treffen“ gewürdigt. Kreml-Sprecher Dimitri Peskow sagte am Montag laut russischen Nachrichtenmedien, beide Kirchenoberhäupter seien sich einig im Schutz der „Interessen der Christen“, insbesondere an den Orten, wo Christen bedroht würden. Bedeutsam sei zudem, dass Kyrill und Franziskus ihren Dialog fortsetzen wollten, so Peskow. Russlands Ministerpräsident Dmitri Medwedew hatte am Wochenende am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz die erste Begegnung eines Moskauer Patriarchen mit einem Papst als „leuchtendes Beispiel“ für eine mögliche Annäherung zwischen dem Westen und Russland bezeichnet. Der Apostolische Nuntius in Moskau, Erzbischof Ivan Jurkovic, meinte zur katholischen Nachrichtenagentur SIR, die Begegnung werde praktische Konsequenzen haben, die noch nicht abzusehen seien, aber „zweifellos offiziell angekündigt werden“. Für die Katholiken in Russland habe das Ereignis bereits in der Vorphase eine positive Wirkung gehabt. Für das Selbstverständnis der katholischen Kirche in Russland sei die Verständigung mit der Orthodoxie entscheidend.

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