Ukrainische Kirchen auf den Barrikaden

Die verschiedenen Konfessionen und Kirchen zeigen sich solidarisch mit den Protesten auf dem Maidan – Bei Erklärungen belassen sie es nicht Von Andriy Mykhaleyko

Bei den Protesten auf dem Maidan beteiligen sich auch viele Priester. In der Mitte des Platzes in Kiew haben sie eine Zelt-Kapelle errichtet. In den umliegenden Kirchen können sich die Demonstranten aufwärmen und Mahlzeiten bekommen. Foto: dpa
Bei den Protesten auf dem Maidan beteiligen sich auch viele Priester. In der Mitte des Platzes in Kiew haben sie eine Ze... Foto: dpa

Seit Wochen protestieren viele Menschen in der Ukraine gegen die Entscheidung der Regierung und des Präsidenten, die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der EU zu verschieben. Die Massendemonstrationen nahmen wegen der Ereignisse in Kiew vom 30. November auf den 1. Dezember noch zu. In jener Nacht hatten Spezialeinheiten der ukrainischen Polizei „Berkut“ die demonstrierenden Menschen, vor allem die studentische Jugend, auf dem Hauptplatz Kiews „Maidan“ brutal verprügelt und auseinandergetrieben. Die erschreckenden Bilder der Gewaltanwendung gegen die friedlichen Demonstranten lösten die seit 2004 größte Welle des Protestes aus.

Vergleicht man die gegenwärtigen Proteste mit der „Orangenen Revolution“ 2004, die sich gegen die massiven Wahlfälschungen richtete, kann man schon jetzt eine deutliche Akzentverschiebung erkennen. Während die Menschen damals eher auf eine bestimmte Gruppe von Oppositionspolitikern mit dem späteren Präsidenten Viktor Juschtschenko (2005–2010) an der Spitze setzten, protestieren sie heute vor allem für ihre Rechte, Freiheiten und Menschenwürde und nicht zuletzt für die Idee einer europäischen Ukraine.

In diesen Tagen macht sich auch die Aktivität der ukrainischen Kirchen bemerkbar. Es ist nicht verwunderlich, dass die Kirchen in solchen Krisensituationen ihre Stimme erheben, denn seit Jahren zeigen die Umfragen, dass sie im Vergleich zu den staatlichen und gesellschaftlichen Instituten hohes Ansehen genießen. Nach einer Befragung vom Februar 2013 vertrauen 66,5 Prozent der Ukrainer den Kirchen.

Das hohe Vertrauen ist unter anderem dadurch begründet, dass es der politischen Elite, die in den letzten zwei Jahrzehnten an der Macht war, bis jetzt nicht gelungen ist, glaubwürdige und vor allem zukunftsfähige Entwicklungsperspektiven für die Ukraine zu entwerfen und wirksam umzusetzen. Wegen des permanenten Scheiterns der politischen Systeme und deren Unfähigkeit, eine dauerhafte Stabilität zu gewährleisten, werden die Kirchen als Institutionen angesehen, auf die man sich stützen kann. So ist die Kirche, besonders in den letzten Jahren, zu einem wichtigen Subjekt des gesellschaftspolitischen Lebens in der Ukraine geworden.

Die historisch bedingte Vielfalt der Kirchen in der Ukraine lässt es aber nicht zu, von einem kirchlichen Engagement im Singular zu sprechen. Die Kirchen stellen in den Beziehungen zum Staat keinen einheitlichen Organismus dar, sondern sind in verschiedene Konfessionen aufgeteilt. Die größte Gruppe unter ihnen bilden die orthodoxen Kirchen, die in drei selbstständige Jurisdiktionen aufgespalten sind: die Ukrainische Orthodoxe Kirche unter der Obhut des Patriarchats von Moskau (UOK MP), die Ukrainische Orthodoxe Kirche Kiewer Patriarchat (UOK KP) und die Ukrainische Autokephale Orthodoxe Kirche (UAOK). Die katholische Kirche setzt sich aus zwei katholischen Ostkirchen, die Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche (UGKK) und die Griechisch-Katholische Diözese Mukachevo, sowie der römisch-katholischen Kirche in der Ukraine zusammen. Hinzu kommen unterschiedlich große Denominationen der evangelischen und evangelikalen Kirchen und Kirchengemeinschaften.

So uneinheitlich die ukrainische konfessionelle Landschaft ist, so unterschiedlich fielen auch die kirchlichen Positionen während der „Orangenen Revolution“ 2004 aus. Das kirchliche Verhalten bestimmten damals vor allem die politischen Sympathien der Mehrheit ihrer Mitglieder, die jeweils in zwei unversöhnte Lager – den pro-westlichen und den pro-russischen getrennt waren. Im Allgemeinen unterstützten damals die UGKK und die unabhängige Orthodoxie (UOK KP) die Anhänger von Juschtschenko und die UOK MP seinen Opponenten Viktor Janukowitsch.

Seit dem Anfang der gegenwärtigen politischen Krise lässt sich wieder ein erhöhtes kirchliches Engagement beobachten. Bemerkenswert ist zunächst die Tatsache, dass die Kirchen im Vergleich zu 2004 darum bemüht sind, mit einer gemeinsamen Stimme zu sprechen. Eine wichtige institutionelle Rolle spielt dabei der Allukrainische Rat der Kirchen und religiösen Organisationen, der in den letzten Jahren immer stärker als Sprachrohr der Kirchen und der religiösen Organisationen in den Beziehungen zum Staat wahrgenommen wird. Dem 1996 gegründeten Rat gehören alle bedeutenden religiösen Gruppen der Ukraine an. Bereits Anfang des Jahres unterstützte der Rat die europäischen Bestrebungen der Ukrainer. Im Communiqué nach dem Besuch der Delegation des Rates in Brüssel im März 2013 und den Begegnungen mit EU-Vertretern signalisierte er Unterstützung für die Bemühungen der Ukraine und der europäischen Institutionen, die gemeinsame Zusammenarbeit zu vertiefen und das Assoziierungsabkommen mit der EU vorzubereiten.

Unmittelbar nach dem Ausbruch der Protestaktionen in Kiew und anderen Städten rief der Rat alle Beteiligten am 26. November 2013 dazu auf, den friedlichen Charakter der Proteste zu bewahren und jegliche Gewaltanwendung zu meiden. Dem Rat zufolge hätten die verantwortlichen Rechtsorgane die in der Verfassung verankerten Rechte der Bürger auf friedliche Zusammenkünfte und die Vertretung der eigenen Positionen fördern sollen. Wie in jeder zivilisierten Gesellschaft solle man lernen, die bestehenden Meinungsverschiedenheiten mit Hilfe des Dialogs zu klären. Jegliche Radikalisierung der Proteste oder Machtauseinandersetzungen würden der Gesellschaft und den nationalen Interessen der Ukraine Schaden zufügen.

Nochmals wandte sich der Rat am 10. Dezember, nachdem die Proteste vom 30. November auf den 1. Dezember zu eskalieren drohten, an die Mitglieder verschiedener Religionen und Konfessionen mit einem Aufruf zum Gebet für Frieden und Verständigung. Er verurteilte die Gewaltausbrüche sowohl gegen friedliche Demonstranten und Journalisten als auch gegen die Sicherheitskräfte. Die Regierung solle – so der Rat – die Forderungen der Protestierenden ernstnehmen und eine unvoreingenommene Untersuchung der Provokationen durchführen. Nur im Dialog zwischen Regierung und Opposition sei es möglich, einen Weg aus der vorhandenen Krise zu finden.

Neben der gemeinsamen Position des Allukrainischen Rates gibt es viele Stellungnahmen einzelner Konfessionen und ihrer Vertreter. Bei der vorläufigen Analyse ihrer Standpunkte ist auffällig, dass die meisten Kirchen im Vergleich zu 2004 in ihren Äußerungen zu den politischen Parteien – sei es in der Regierung oder im oppositionellen Lager – eine gewisse Distanz halten. Man hat aus der Erfahrung von 2004 gelernt: Eine oberflächliche Aufteilung der politischen Bühne in „gute“ Opposition und „böse“ Regierung und zu offensichtliche Solidarisierung mit nur einer politischen Gruppe wäre für sie zu riskant. Diese Erfahrung war beispielsweise für die UOK MP sehr lehrreich, als sie nach 2004 plötzlich auf der Seite der Verlierer stand. Die Positionen der Kirchen richten sich deshalb auf die Unterstützung der Zivilgesellschaft, die auf den Straßen um ihre Rechte ringt.

Einig sind sich die Kirchen über die Nachtereignisse vom 30. November auf den 1.Dezember. Beinahe jede Kirche verurteilte offiziell die Gewaltanwendung seitens der Regierung gegenüber den friedlichen Demonstranten auf dem Maidan. Die Bischofskonferenz der Römisch-Katholischen Kirche in der Ukraine bezeichnete die Gewaltanwendung als „ungerechtfertigt und brutal“. Die Bruderschaft der Unabhängigen Kirchen und Missionen der Evangelischen Christen-Baptisten der Ukraine unterstrich, dass es „keine Rechtfertigung für jene gibt, die den Befehl erteilt und die ihn ausgeführt haben“. Bischof Serhij Baljuk der Vereinigten Christlich-Evangelischen Kirche des Lebendigen Gottes in der Ukraine äußerte sich zur Absetzung des Präsidenten, des Premierministers und des Ministers für innere Angelegenheiten: „Die Ukraine ist anders geworden. Wenn wir einfach die Augen schließen, wartet auf uns die Diktatur. Dagegen muss man kämpfen und darf darüber nicht schweigen…“

Der offiziellen kirchlichen Kritik schlossen sich einige kirchliche Organisationen und ihre Vertreter an. So zum Beispiel Archimandrit Viktor Bed, Rektor der Uzhhoroder Ukrainischen Theologischen Akademie und Bevollmächtigter für die Fragen der Hochschulausbildung der UOK MP. In seiner Erklärung kritisierte er aufs Schärfste die „antikonstitutionellen Handlungen der Staatsregierung“. Die gewaltsame nächtliche Auflösung des Maidans bezeichnete er als „blutbefleckten Samstag“. „In der ersten Woche der Weihnachtsfastenzeit wurden wir anstatt der Reue, der gegenseitigen Versöhnung und der Liebe in Christus zu Zeugen des Stolzes und der menschlichen Gleichgültigkeit.“ Die Leitung der Ukrainischen Katholischen Universität in Lviv protestierte gegen die gewalttätige Unterdrückung des Euromaidans, so bezeichnet man die aktuellen Proteste, und appellierte an die anderen akademischen Einrichtungen in der Ukraine, „sich für den Schutz der ukrainischen studentischen Jugend einzusetzen“.

Die Kirchen verfolgen die politische Situation genau und setzen permanent die ihnen vorhandenen Mittel ein, um weitere Gewaltausbrüche zu verhindern. So artikulierten die Vorsteher der größeren Kirchen am 12. Dezember beim Runden Tisch mit Präsident und Opposition, die kirchlichen Positionen zur Krise und mögliche Auswege aus ihr. Sie warnten unmissverständlich vor der Vertiefung der Krise. Patriarch Filaret (UOK KP) unterstrich in seiner Rede an den Präsidenten, man dürfe das Volk nicht betrügen. Die Regierung habe das ganze Jahr die Ukrainer mit dem Versprechen einer europäischen Perspektive „gespeist“ und als es dann so weit war, habe sie das Volk betrogen. Ferner kritisierte er Versuche, die Proteste mit Gewalt zu verbieten: „Mit Gewalt kann man den Maidan nicht auflösen. Wenn man einmal auflöst, kommen am nächsten Sonntag noch mehr Menschen. Noch eine andere Gefahr birgt in sich das Beitreten der Wirtschaftsunion mit Russland. Dann müssen wir mit noch stärkeren Protesten rechnen.“

Mit derselben Kritik wandte sich auch der Großerzbischof der UGKK, Sviatoslav Shevchuk, an den Präsidenten. Er betonte, man dürfe mit dem Volk nicht die „Sprache der Kanonen“ sprechen. Wenn der Wunsch vorhanden sei, aus der Krise, die sich heute verschärfte, herauszufinden, solle man auf die europäischen Integrationsbestrebungen der Ukrainer hinhören. Seine Kirche stehe auf der Seite des Volkes, das davon träume, in einer europäischen Ukraine zu leben. Der Vorsteher der UGKK konnte auch die wachsende Unterdrucksetzung Studierender, die sich an den Protesten beteiligen, nicht außer Acht lassen. Denn zuvor hatten Ermittlungsbeamte die Katholische Universität aufgesucht und Auskunft darüber gefordert, welche Studierenden auf dem Euromaidan demonstrieren. Wegen der in der Nacht des 11. Dezembers stattgefundenen erneuten Versuche, die Proteste mit Gewalt aufzulösen, erklärte die Universität außerdem die zivile Gehorsamsverweigerung gegenüber dem Präsidenten und der Regierung. Während des runden Tisches und in Anwesenheit des Präsidenten verurteilte Großerzbischof Shevchuk mit aller Klarheit solche staatliche Einschüchterungsmethoden und forderte von der Regierung, diese Praxis zu unterbinden.

Metropolit Antonij, Vertreter der UOK MP, erklärte seinerseits, dass der Vorsteher seiner Kirche, Metropolit Volodymyr Sabodan, bereit sei, für die Fortführung des Dialogs zwischen Opposition und Regierung die Räume seiner Residenz im Kiewer Höhlenkloster zur Verfügung zu stellen, damit diese „heiligen Wände der Ukraine aus der politischen Krise herausfinden helfen“.

Eine weitere Besonderheit des Euromaidans ist auch, dass die Kirchen in diesen Wochen eine neue Nähe zueinander entdecken und erleben, besonders auf der Ebene des Klerus und kirchlicher Strukturen wie Priesterseminare.

Eine beachtenswerte Resonanz hatte die Erklärung einer Gruppe von Priestern der UOK MP, die sich darin zur Unterstützung des Euromaidans äußerten und dazu aufriefen, entsprechend der christlichen Lehre auch den Opponenten auf der anderen Seite der Barrikaden als ihren Nächsten zu begegnen: „Wir sind für die Annäherung mit dem christlichen Europa, mit den europäischen Basiswerten, die in ihrer Grundlage die christlichen sind. Diese sind Wahrheit, Gerechtigkeit, Würde eines jeden Menschen. Wir sind nicht gegen jene, die auf der anderen Seite des Maidans stehen… Wir sind gegen Gesetzlosigkeit und Gewaltanwendung.“

Auf dem Euromaidan befinden sich permanent Priesteramtskandidaten und Geistliche aus verschiedenen Konfessionen. Dort wurde eine provisorische Zelt-Kapelle eingerichtet, in der unterunterbrochen miteinander für die Menschen und für die Zukunft des Landes gebetet wird. Viele Priester stellen sich in die Reihen der Demonstranten, sie helfen dort, wo ihre Hilfe notwendig ist. Das St.-Michael-Kloster der UOK KP wurde für einige Tage zum Zufluchtort der von den Sicherheitskräften verjagten Demonstranten nach der gewaltsamen Auflösung und Verprügelung der Demonstranten. Die um den Maidan herum liegenden Kirchen bieten für die Protestierenden rund um die Uhr die Möglichkeiten, sich auszuruhen, aufzuwärmen, warme Getränke zu erhalten oder einfach die Handyakkus aufzuladen. Über die konfessionellen Unterschiede hinweg verbindet alle das Gefühl der Zusammengehörigkeit und der Solidarität mit den Menschen, denen Menschenrechte, Freiheiten und die Zukunft des Landes nicht gleichgültig sind.

Das gegenwärtige Bild wäre aber nicht vollständig, wenn man das Vorhandensein von anderen zum Teil völlig entgegengesetzten und radikalen Positionen unter den Geistlichen verschiedener Konfessionen nicht erwähnen würde. Die fremdenfeindlichen Aufrufe des griechisch-katholischen Priesters Mykhailo Arsenych gegen die Regierung und den Vertretern anderer Nationen stoßen in den Massenmedien auf ein großes Echo. Dies zwang das Oberhaupt der UGKK, Sviatoslav Shevchuk, dazu, sich von dessen Äußerungen zu distanzieren.

Die Exzesse gab es auch innerhalb der UOK MP. Bekannt für seine prorussische Sympathien und Unterstützung der russischen Organisationen in der Ukraine ist Metropolit Agafangel von Odessa. Er bezeichnete den Euromaidan als einen Ort, an dem sich die „Macht der Hölle konzentriert“. In einer seiner Predigten anlässlich der Verehrung der zurzeit in seiner Diözese sich befindenden Reliquien des heiligen Georgs des Siegreichen, brachte er die Hoffnung zum Ausdruck, der Herr werde auf die Fürbitten des heiligen Georgs „die Unvernünftigen zur Vernunft und der Gesellschaft den Frieden bringen“. Ferner rief er zum Gebet für den jetzigen Präsidenten auf. Den Metropoliten unterstützte der Sekretär seiner Diözese, Erzpriester Andrej Novikov. Die Ereignisse in der Ukraine charakterisierte er als „Besessenheit und Rebellion, mit dem Ziel, sich der aggressiv-säkularen antichristlichen Zivilisation anzuschließen, deren wichtige treibende Kraft der aggressive Islam ist“.

Für Empörung in den Massenmedien sorgte ebenfalls die Stellungnahme vom Metropoliten Pavel Lebid der UOK MP zu den Protestaktionen. Bei einem runden Tisch mit den Vertretern der Regierung bezweifelte er den Altruismus der Jugendlichen. Er glaube nicht, man könne für diese Idee stehen, ohne dafür bezahlt zu werden. Darüber hinaus fragte er mit Ironie: „Was wird diesen Kindern bezahlt?“

Es ist noch zu früh zu urteilten, wie sich die Situation in der Ukraine weiterentwickeln wird, eines sei aber nach den Worten des griechisch-katholischen Bischofs von Paris und den Präsidenten der Ukrainischen Katholischen Universität, Borys Gudziak, klar geworden: Der Euromaidan „hat alle seine Teilnehmer auf ein anderes Niveau erhoben. Heute bietet diese Bewegung eine neue Qualität an. Die Haupteigenschaft, die auf der Ebene der Zivilgesellschaft zu erkennt ist, ist das Gefühl, dass wir für bestimmte Prinzipien stehen. Die Menschen sind auf dem Maidan nicht deswegen, weil sie eine bestimmte Partei oder einen bestimmten Politiker, sondern die neue Ukraine unterstützen.“ Auch die Kirchen zeigen sich wie niemals zuvor solidarisch. Die Proteste helfen ihnen, sowohl ihr gesellschaftliches Potenzial neu zu bestimmen als auch ein neues Zueinander und Miteinander zu finden.

Der Autor ist Priester und Direktor des Instituts für Kirchengeschichte an der Ukrainisch-Katholischen Universität in Lemberg.