Presse: Zeugen des Weihnachtsfestes

„Asia News“, das Internetportal des Päpstlichen Missionswerkes, hebt die vielen Glaubenszeugnisse im Jahr 2014 hervor:

Wie vielen Glaubenszeugen sind wir in diesem Jahr, das von Terrorismus, Katastrophen und menschlicher Bosheit geprägt war, begegnet! Wie dankbar sehen wir, dass viele Flüchtlinge aus Mossul in Kurdistan Zuflucht gefunden haben, und hören, dass ihre Hirten darauf verzichten, ins Ausland zu fliehen, um den Glauben und die christlich-arabische Kultur im Nahen Osten zu bezeugen. Und wie dankbar sehen wir, dass die Gläubigen in Indien trotz Gewalt und Antikonversionsgesetzen die Freude des christlichen Glaubens in ihrer Gesellschaft verkünden. Und die Occupy-Bewegung in Hongkong hat ein Gesicht der chinesischen Welt gezeigt, das nicht von Pragmatismus und Habgier, sondern vom Interesse am Gemeinwohl und Gerechtigkeit geprägt ist. Diese Zeugen des Weihnachtsfestes schenken allen Hoffnung. Sie zeigen, dass ein neuer Morgen anbricht und die Erde nicht nur ein Jammertal ist.

Solidarität mit der Bevölkerung in Pakistan

In den Vereinigten Staaten kommentiert das „Time Magazine“ die angespannte Lage in Pakistan:

Die Koranschulen müssen reformiert, extremistische Prediger aus den Moscheen entfernt und militante Gruppen entwaffnet werden. Es ist leicht, in westlichen Städten zu sitzen und zu beklagen, dass Pakistan nicht genug tut. Die traumatisierte Bevölkerung, die ihre Kinder zu Grabe tragen muss, leidet grenzenlos. Die Menschen in Pakistan brauchen kein Mitleid, sondern die Solidarität der Welt.

Kulturwandel der Kurie

Die britische Wochenzeitung „The Tablet“ setzt Hoffnungen in die Kurienreform von Papst Franziskus:

Seit Franziskus im Amt ist, will er die Kurie effektiver gestalten. Er hat den geradlinigen australischen Kardinal George Pell berufen, das Finanzwesen der Kurie zu reformieren, und für das kommende Jahr werden weitere Reformen erwartet. Für Franziskus scheint jedoch ein Kulturwandel ebenso wichtig zu sein wie ein Strukturwandel. Er will Karrieredenken, Klatsch, Skandalen und geistlicher Gleichgültigkeit ein Ende setzen. Franziskus kann die Dinge nicht über Nacht ändern, aber er hat einen Prozess in Gang gesetzt, der zu einer grundlegenden Reform führen könnte.

Krippe und Stern sprechen zu jedem

Die katholische US-Wochenzeitung „The Wanderer“ schreibt hinsichtlich der Säkularisierung des Weihnachtsfestes:

Chesterton sagt, dass jeder Agnostiker oder Atheist, der in seiner Kindheit das Weihnachtsfest kennengelernt hat, stets die Verbindung zweier Gegensätze im Kopf behält: das Kind und die unbekannte Kraft, die den Stern lenkt. Heute versuchen Atheisten, Weihnachten aus der Öffentlichkeit zu verbannen. Warum? Die Erklärung liegt zum Teil in dem realen Bild der ersten Weihnacht. Auch die Menschen in der säkularen Gesellschaft werden durch den Stall in Bethlehem zum Übernatürlichen geführt. Militante Atheisten wissen das und tun alles, um dieses Bild zu entfernen.