Presse: Papst Franziskus ist Hoffnung für Ägypten

Das „Time Magazine“ schreibt nach den verheerenden Anschlägen auf koptische Kirchen in Tanta und Alexandria:

Gegen Ende des Monats ist die Reise von Papst Franziskus nach Ägypten geplant. Sein Besuch soll dazu dienen, eine Botschaft des Friedens und der Einheit zu bringen. Wenn sie trotz der eskalierten Sicherheitslage stattfinden wird, könnte sie Ägypten Gelegenheit bieten, seine Werte neu zu überdenken und das Wohl seiner christlichen Mitbürger zu gewährleisten, besonders bei großen Versammlungen. Das Regime braucht diesen Besuch mehr denn je.

Teufelswerk Terrorismus

Im Libanon ruft „L?Orient-Le Jour“ dringend dazu auf, den Frieden in Syrien wiederherzustellen:

Donald Trump ist durch seine Reaktion auf den Horror von Chan Schaichun in der Achtung der westlichen Welt gestiegen. Und über Russland, den Iran und Verbündete ist Schmach gekommen. Aber das Gift in diesem grauenvollen Geschehen liegt nicht nur in jenem Teufelswerk, das Sarin, Chlorin und Konsorten darstellen, die von Unmenschen gegen wehrlose Zivilisten eingesetzt wurden. Endlos, unfruchtbar, tödlich belanglos ist die Debatte darüber, gegen welche der beiden Versionen des abscheulichen Terrorismus dringender eingegriffen werden muss: gegen den IS oder die Diktatur von Assad. Beide haben Priorität verdient.

Religionskrieg beim Namen nennen

Der Mailänder „Corriere della Sera“ kommentiert die jüngsten Anschläge in Schweden und in Ägypten:

Ein Kulturkrieg hat sich gegen ein ganzes System entfesselt, im Norden wie im Süden, im Osten wie im Westen, gegen Christen, Juden und anderskonfessionelle Muslime, aus ideologischen Gründen. Und diese Ideologie heißt fundamentalistischer, radikaler Islam. Seine Waffen sind Sprenggürtel, Messer, Äxte, Sprengstoff, Lastwagen, Kalaschnikows und sogar der eigene Körper derer, die Terror verbreiten. Der schwedische Wohlfahrtsstaat spielt dabei keine Rolle, und für die Terroristen ist der englische Multikulturalismus nicht anders als der republikanische Etatismus Frankreichs. Es ist ein ideologischer Krieg, ein Krieg der Kulturen, ein Religionskrieg. Ja, ein Religionskrieg.

Zeugen der Auferstehung

Zur Karwoche schreibt „The Southern Cross“ (Kapstadt):

Als Christen sollen wir so leben, dass wir nicht an einem Kreuz enden – aber wenn wir es doch tun, haben wir stets die Hoffnung auf Erlösung. Keiner von uns muss auf Erlösung verzichten, wenn wir ehrlich danach suchen. Die meisten von uns sind an manchen Punkten im Leben wie die Frauen unter dem Kreuz, wie die Jünger, die sich verstecken, wie der Hauptmann, der Jesus an Kreuz nagelt, wie die Menschen, die gleichgültig vorübergehen, wie Longinus, der „gute Schächer“. In dieser Woche sind wir gefragt, ob wir mit den Frauen unter dem Kreuz stehen, in Treue zu Christus, auch wenn es wehtut. Und werden wir Maria Magdalena zum leeren Grab begleiten und wie sie bezeugen, dass Christus auferstanden ist?