Reisetipp: Der Storchenradweg zeigt Brandenburg an der Havel

Brandenburg an der Havel, die grüne Kulturstadt, ist Ausgangspunkt und Ziel des Storchenradweges. Los geht die rund 33 Kilometer lange Tour auf dem Neustädtischen Markt, vorbei am Mühlentorturm, Hauptpegel und dem Dom St. Peter und Paul in Richtung Klein Kreutz. Der Dom gilt weithin als Taufstein der Mark Brandenburg (Foto: INT). In Klein Kreutz empfiehlt sich ein kurzer Stopp am 1165 erbauten Sakralbau. Eine wenig befahrene Landstraße führt weiter nach Mötzow. Hier lohnt sich ein Besuch des Vielfruchthofes mit einer Kostprobe der jahreszeitlich typischen Gemüsesorten wie Spargel oder Bohnen. In Ketzür – nach gut der Hälfte der Strecke – gibt es wieder Kulturelles zu entdecken: Die Bockwindmühle wurde Anfang des Jahrhunderts komplett restauriert und die Dorfkirche, ein Backsteinbau aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts, ist ausgestattet im Stil der Renaissance. Weiter geht es über eine Landstraße nach Radewege. In der nächsten Ortschaft Brielow steht die „Schwedenlinde“ mit dem biblischen Alter von über 500 Jahren und ihrem mächtigen Umfang von 13 Metern. Von da führt der Weg zurück in Richtung Brandenburg an der Havel. Parallel zum Beetzsee geht es vorbei an der Taufkirche Vicco von Bülows, der als der Humorist Loriot bekannter ist, der St. Gotthardtkirche. DT

Infos und Karten: Touristinformation, Neustädtischer Markt 3, 14776 Brandenburg an der Havel. Telefon: (0 33 81) 79 63 60, E-Mail: touristinfo@stg-brandenburg.de