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Gewalt in Kindergärten: „Nur eine Spitze des Eisbergs erfasst“

Bei einer Gefährdung des Kindeswohls muss der Staat in Elternrechte eingreifen, meint der Kinderschutz-Experte Jörg Maywald. Jede vierte Interaktion in Kindergärten sei nicht kindgerecht.
Kindergärten
Foto: Christian Charisius (dpa) | Die Arbeit in Kindertagesstätten hat sich verändert, meint Maywald: Es gehe nicht mehr um "eine reine Betreuung von Kindern über Tag, sondern es geht um Bildungsansprüche und darüber hinaus um Kooperation mit den Familien".

Herr Professor Maywald, laut einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter Aufsichtsbehörden ist die Zahl der Meldungen über Gewalt in Kindergärten sowie bei Verdacht auf Fehlverhalten von Beschäftigten im vergangenen Jahr in einigen Bundesländern gestiegen. Handelt es sich hier um Einzelfälle oder ist das die Spitze des Eisbergs? Ob der Anstieg der Meldungen damit zusammenhängt, dass es den Kindern in den Kitas schlechter geht oder die Sensibilität für dieses Thema zugenommen hat, können wir nur schwer unterscheiden. Auch wissenschaftlich ist dies nicht herauszufinden. In jedem Fall muss man davon ausgehen, dass nur eine gewisse Spitze des Eisbergs erfasst werden kann und sich viele Vorfälle weit unterhalb der Meldeschwelle ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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