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Schwere Zeiten bedürfen einer präzisen Sprache

Die russische Angriffswelle rollt über die Ukraine. In Deutschland empört man sich über die sehr klaren Ansagen des ukrainischen Botschafters und träumt derzeit noch immer weiter von gute Beziehungen mit Moskau. Ein Einspruch.
Ukraine-Krieg - EU-Ratschef Michel in Kiew
Foto: Efrem Lukatsky (AP) | Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, ist inzwischen sehr skeptisch gegenüber dem, was derzeit von der deutschen Bundesregierung Scholz aus SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen zu hören ist. Das gibt er deutlich zu verstehen.

Fast 30 Jahre ist es her, dass die damaligen "Welt"-Journalisten Ulrich Schacht (1951-2018) und Heimo Schwilk mit der Aufsatzsammlung "Die selbstbewusste Nation" (1994)ans Licht der Öffentlichkeit traten. Unmittelbar nach der deutschen Wiedervereinigung fanden die Herausgeber und beteiligten Autoren, darunter Botho Strauß und Rüdiger Safranski, dass die Zeit reif sei für eine "Normalisierung" der deutschen Haltung zu sich selbst. So hieß es damals im Vorwort des kontroversen Werkes: "Selbstbewusstsein formiert sich nicht gegen andere, sondern formt sich auf sich selbst hin.

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