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Räume des Erinnerns und der Melancholie

In Pesaro und Bad Wildbad kommt der immer noch unbekannte Gioacchino Rossini zu seinem Recht. Von Werner Häussner
Teatro Rossini in Pesaro
Foto: Häussner | Das Teatro Rossini in Pesaro, eine der Spielstätten des Rossini Opera Festivals.

Als 1980 das Rossini-Festival in Pesaro, der Heimatstadt des Komponisten, gegründet wurde, gehörte der einstige Superstar unter den Musikschöpfern noch zu den großen Unbekannten: Die Literatur war überholt und geprägt von Anekdotischem, zuverlässiges Notenmaterial gab es kaum, Aufführungen beschränkten sich auf den allgegenwärtigen „Barbier von Sevilla“ und dessen – damals noch nicht lange wiederentdeckte – buffoneske Flügelwerke „La Cenerentola“ und „Die Italienerin in Algier“. In Deutschlands dichter Theaterszene waren zumal die ernsten seiner fast 40 Opern kein Thema. Wenn überhaupt, spielte man einstige Mega-Erfolge wie „Tancredi“, „Semiramide“ oder ...

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