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Klarer Kurs, Katholischer Journalismus
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Wider den Pelagianismus der Moderne

Ein Handbuch zu Nicolás Gómez Dávila: Kämpfen wie David mit der Steinschleuder.
Nicolás Gómez Dávila (1913-1994)
Foto: IN | Wiewohl Gómez Dávida sich als Heide, der an Christus glaube, bezeichnet, ist seinen Standpunkt entschieden transpolitisch: „Reaktionär sein, heißt einsehen, dass der Mensch ein Problem ohne menschliche Lösung ist.“

Wer, wie unlängst geschehen, von der „Frankfurter Rundschau“ entspannt-nachsichtig besprochen und auch jungen Lesern „mit bescheidenem sozialen Hintergrund“ empfohlen wird, kann wohl doch nicht so ekelhaft reaktionär sein, dass man sich nach der Lektüre die Hände waschen muss. Nicolás Gómez Dávila (1913-1994), der kolumbianische Privatgelehrte, der Zeit-Kommentare in Form von Aphorismen sprach –, gleichsam Twitter avant la lettre – hat eine solide Anhängerschaft im konservativen Lager, dies gerade im deutschsprachigen Raum. Zugleich wird er als abgestempelt als Reaktionär, weil er selber dieses Wort unbefangen verwendete und gar nicht verstehen konnte, dass es wie ein Brandmal wirkt.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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