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Der Pascha

Schriftsteller, Offizier und Frauenheld: In Paris ging Ernst Jünger auch eine Liebelei mit der Autorin Banine ein. Das Verhältnis blieb einseitig.
Der Pascha
Foto: CC BY 3.0 Wikimedia Commons/Richard Mayer | Büste von Ernst Jünger im Jünger-Haus Wilflingen.

Dass Ernst Jünger, der Schriftsteller (1895-1998), ein homme à femmes war, ist bekannt. Mit gutem Aussehen und der Aura des hochdekorierten Offiziers eroberte er die Frauenherzen. Lebensverändernd war das für die aserbaidschanische Schriftstellerin Banine, die Jünger als Offizier im besetzten Paris traf. Vor dem eigentlichen Kennenlernen war sie ihm schon erlegen, das Foto des schneidigen Leutnants in der Erstausgabe der „Stahlgewitter“ ging ihr durch und durch: „Sein Blick durchbohrte meine Seele, mein Herz und meinen Verstand.“ Was folgte, war ein jahrzehntelanges Psychodrama. Dreimal, 1951, 1971 und 1989, schrieb sie über diesen Mann, der sie faszinierte und abstieß. Nun hat Alexander Pschera ein bisher ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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