US-Studie: Neue Medien bedrohen Wohlbefinden

Neue Medien können unglücklich machen. Das legt eine Studie von US-Psychologen nahe, die rund 3 500 Mädchen im Alter von acht bis zwölf Jahren befragten. Demnach haben Mädchen, die sich meist über Medien mit anderen austauschen – also etwa per E-Mail, SMS oder Chat – mehr Probleme damit, Freundschaften zu schließen als ihre Altersgenossinnen, die weniger häufig neue Medien nutzten, wie die in Weinheim erscheinende Zeitschrift „Psychologie heute“ (Juli) berichtet. Auch fühlten sich Mediennutzerinnen laut Studie von Gleichaltrigen weniger akzeptiert, empfanden sich selbst eher als unnormal und schliefen weniger. Die Psychologen der kalifornischen Stanford University kritisieren deshalb, dass die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen seit Jahren stetig zunimmt. Ihre eigene Umfrage wickelten die Forscher indes auch über das Internet ab. DT/KNA

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