Kirche auf Sendung: Strategien von Scientology: Vater Apostolos: Jakobsweg im Rheinland: Wechsel der Religionen: Tierschutz: Johannes Calvin

Mittwoch, 8.7., 11.25 – 11.55 Uhr, HR

Scientology – neue Fassade, alte Strategien? Von Jo Goll, Anja Dehne, Wolf Siebert, Holger Brandenbusch. Für die einen ist Scientology etwas religiöses, für die anderen ein profitorientiertes Wirtschaftsunternehmen. Die RBB-Reporter besuchen verschiedene Scientology-Niederlassungen in Deutschland und zeigen unter anderem, welchen Stellenwert die Hauptstadt-Niederlassung für Scientology einnimmt und wie die Organisation aufgebaut ist.

Stationen: Vater Apostolos in München. Der Erzpriester und seine Gemeinde. Von Max Kronawitter. Als Vater Apostolos seine erste Gastarbeitergemeinde in Deutschland übernahm, waren viele Griechen von der deutschen Gesellschaft weitgehend isoliert. Mit der ihm eigenen Dynamik und seinem Charme setzte der Erzpriester alles daran, ein dichtes Netz von Kontakten zu knüpften. Max Kronawitter hat den griechischen Erzpriester mit der Kamera begleitet und zeigt den faszinierenden Alltag einer griechisch-orthodoxen Pfarrersfamilie.

Bilderbuch. Straße der Sterne – auf dem Jakobsweg durchs Rheinland. Von Antje Baumgarten. Quer durch das Rheinland führt ein Weg – ein legendärer Weg, den bereits die Kelten gingen. Christliche Pilger gaben diesem Weg den Namen Jakobsweg. Er führt zum Grab des Heiligen Jakobus nach Santiago de Compostela in Spanien. Der Weg selbst wird auch „Straße der Sterne“ genannt, weil er den Bahnen der Milchstraße von Ost nach West folgt.

Neuer Glaube – Neues Glück? Menschen wechseln die Religion. Von Dorothee Kaden. Heute ist er ein Moslem, und was im Koran steht, ist für Werner Hubert Gesetz. Dilek Durusoy war eine Muslimin, heute ist sie Christin. Zwei Menschen, die nur das Eine gemeinsam haben: Beide glauben, durch den Wechsel zu der anderen Religion endlich den wahren Gott gefunden zu haben.

Vom Umgang mit der Schöpfung. Tierschutz im Spiegel der Religion. Von Thomas Klatt. Vor über 30 Jahren haben sich die christlichen Kirchen von der biblischen Interpretation „Macht euch die Erde untertan!“ gelöst und fordern seitdem zu Frieden, Gerechtigkeit und vor allem zur Bewahrung der Schöpfung auf. Doch hat sich das Verhältnis der Ebenbilder Gottes zu den vierbeinigen Mitgeschöpfen dadurch nachhaltig verändert? Es gibt im Christentum kein Fleischverbot. Einerseits werden Tiere in Franziskusmessen gesegnet, andererseits die Jagd auf sie in Hubertusmessen gutgeheißen. Gibt das Christentum also keine eindeutige ethische Orientierung im Umgang mit Tieren?

Vor Ort. Festakt der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) zum 500. Geburtstag des Schweizer Reformators Johannes Calvin. Grußworte von Bischof Wolfgang Huber, EKD-Ratsvorsitzender. DT/KNA

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