Katholisch.de verschärft Leitlinien

Bonn (DT) Björn Odenthal, Chef vom Dienst des katholischen Nachrichtenportals „katholisch.de“, hat eine neue Policy veröffentlicht, wie das Portal mit Hetzern und beleidigenden sowie denunziatorischen Hasskommentaren umgehen will, die die Grenzen des guten Geschmacks überschreiten. „Weil wir die Meinungsfreiheit als hohes Gut ansehen und ,katholisch‘ nicht umsonst ,allumfassend‘ heißt, haben wir in der Vergangenheit nur selten in die Diskussion eingegriffen und auch Kommentare zugelassen, die unsere Community, wenn sie vielleicht noch nicht justiziabel waren, doch die Grenzen des guten Geschmacks überschritten haben.“

Um nicht Plattform für den Hass und den Frust Einzelner zu sein, würde katholisch.de nun vom „Hausrecht“ Gebrauch machen, Kommentare zu löschen und User zu sperren, die eben dieses Klima vergiften. Intervention bestünde zum Beispiel wenn Nutzer anderen Nutzern die Rechtgläubigkeit absprechen, Homosexuelle als krank oder Menschen zweiter Klasse bezeichnen, Flüchtlingshelfer „Gutmenschen“ nennen, Papst Franziskus als Antichristen und Ketzer beleidigen, andere Religionen herabwürdigen oder die Redaktion als „häretisch“ betiteln.

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