Holtzbrinck verkauft „Saarbrücker Zeitung“

Verlagserbe Stefan von Holtzbrinck setzt seinen Ausstieg aus dem Regionalzeitungsgeschäft mit dem Verkauf der „Saarbrücker Zeitung“ fort. Seinen 52-Prozent-Anteil werde die Gesellschaft für staatsbürgerliche Bildung Saar (GSB) spätestens 2014 komplett übernehmen, teilten Verlagsgruppe und GSB am Mittwoch mit. Zum Verlag gehören auch der „Pfälzische Merkur“ (Zweibrücken), der „Trierische Volksfreund“ und die „Lausitzer Rundschau“ (Cottbus). Der Kaufpreis dürfte im dreistelligen Millionenbereich liegen. Die GSB hält aktuell bereits 26 Prozent der Anteile. Der Grund für den Verkauf sei allein die grundsätzliche strategische Neuausrichtung seitens der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. „Wir wollen uns im globalen Wettbewerb auf weniger Standbeine konzentrieren, auf Bildung und Wissenschaft, auf Literatur, auf digitale Geschäftsmodelle. In diesen weitgefassten Kontext gehört auch fest unsere Beteiligung an der ,Zeit‘“, sagte Stefan von Holtzbrinck im Gespräch mit der „Saarbrücker Zeitung“ . Zuletzt hatte sich Stefan von Holtzbrinck von „Handelsblatt“, „Tagesspiegel“, „Südkurier“ und „Main-Post“ getrennt. DT/dpa

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