Amazon setzt auch Disney unter Druck

Der weltgrößte Online-Händler Amazon setzt jetzt auch den Unterhaltungsriesen Walt Disney unter Druck. Am Wochenende waren anstehende Video-Neuerscheinungen Disneys wie der zweite „Captain America“-Film, „Maleficient“ und der jüngste „Muppets“-Streifen in den USA nicht auf DVD oder Blu-ray vorbestellbar. Derzeit können die Disney-Filme nur für den Amazon-Streamingdienst Instant Prime Video vorbestellt werden. Diese Methode hatte Amazon bereits bei Videofilmen von Time Warner und Büchern des Verlags Hachette eingesetzt. Amazon will so Druck in Verhandlungen über neue Vertriebsdeals aufbauen. Während die Gespräche mit Time Warner binnen weniger Wochen abgeschlossen wurden, spitzt sich der schon seit Monaten schwelende Streit mit dem US-Verlag Hachette immer weiter zu. Mehr als 900 Autoren, darunter Stephen King und John Grisham, protestierten am Wochenende mit einem offenen Brief gegen die Druck-Methoden und die Preispolitik des Versandhändlers. Bücher dürften nicht zu „Geiseln“ degradiert werden. DT/dpa

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