Umfrage zum Synodalen Weg

Irrwege, Widersprüche, Hoffnungen

Was die Umfrage unter den Gläubigen in den deutschen Bistümern zu den Erwartungen an den Synodalen Prozess ergeben hat.
3. Synodalversammlung des Synodalen Weges
Foto: SYNODALER WEG / MAXIMILIAN VON LACHNER | Die Ergebnisse der Umfragen in deutschen Bistümern sind ambivalent: Sie reichen von der Unterstützung des Synodalen Weges bis hin zur Vertiefung des Glaubens und einem Lebens aus den Sakramenten.

Als Papst Franziskus 2021 den weltweiten Synodalen Prozess eröffnete, bat er alle Pfarreien um ihre Beteiligung. Ein Kanon von zehn Fragen soll den Teilnehmern der Synode und der römischen Kurie helfen, die Fragen, Wünsche und Hoffnungen der Gläubigen klarer zu sehen. Der Stichtag ist der 15. August: Bis dahin sollen die nationalen Bischofskonferenzen die Ergebnisse der Umfrage auswerten und nach Rom weiterleiten. Die Ergebnisse sollen in die Beratungen der Weltbischofssynode zur Synodalität im kommenden Jahr einfließen.

Synodalität sind keine Mehrheitsbeschlüsse

Was hat die Umfrage in Deutschland ergeben? Zum einen fordern die Teilnehmer mehrheitlich grundlegende Änderungen im Hinblick auf Wesen und Struktur der Kirche, wie sie auch auf dem Synodalen Weg diskutiert und für notwendig gehalten werden. Zum anderen wird das Bild aber durch die ebenfalls erhobenen Stimmen derjenigen ergänzt, die darauf verweisen, dass die Kirche ihrem Wesen nach keine demokratische Struktur hat, dass Synodalität kein Verfahren bezeichnet, das von Mehrheitsbeschlüssen gekennzeichnet ist und dass die Abstimmung über unverstandene Wesensmerkmale der Kirche weniger zielführend ist als deren Vermittlung in Katechese und Predigt.

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Was in allen Zusammenfassungen hervorsticht, ist die Unvereinbarkeit dessen, was gefordert wird. Konkret: die gegenwärtige Ausprägung der katholischen Kirche mit einem Männern vorbehaltenen Priesteramt und an das Priester- und Bischofsamt auch rechtlich gebundenen Entscheidungsstrukturen kann nicht zugleich beibehalten und aufgelöst werden. Vor diesem Hintergrund fällt auf, dass der Mangel an guter und gelungener Kommunikation der Tenor aller Rückmeldungen ist.

Keine einheitlichen Standards 

Prägend ist zugleich eine inhaltliche Unschärfe der vielfach allgemein gehaltenen Forderungen oder Feststellungen. Die Vielfalt der nicht selten zu unspezifischen Forderungen und Einlassungen war daher eine der größten Hürden für die Auswertung, die in den einzelnen Bistümern zwischen 4 und 20 Seiten umfasst. Bemerkenswert ist, dass es für die Ausführung des päpstlichen Auftrags in Deutschland kein einheitliches Vorgehen gab. Viele Bistümer haben die Fragen in einem Onlineformular auf ihre Homepage gestellt und jeden eingeladen, darauf zu antworten. Andere haben sich für eher historisch orientierte, durch Gremien verfasste Beiträge entschieden, die indirekt auf die Fragen des Papstes eingehen. Andere beauftragten Gremien mit der Beantwortung, da ihnen die Zeit für ein alle einbeziehendes Verfahren zu kurz erschien.

Dass keine einheitlichen Standards für die Umfrageaktion galten, ist symptomatisch für die derzeitige Situation der Kirche in Deutschland. Das Bemühen um Einheitlichkeit hätte eine stärkere Vergleichbarkeit aber auch ein größeres Gewicht der Stimme der deutschen Katholiken zur Folge gehabt. Auffallend ist in allen deutschen Bistümern die sehr geringe Beteiligung der Gläubigen. Auffallend ist der allenthalben spürbare Verlust an Kenntnissen über das Wesen der Kirche und an Vertrauen in deren Vertreter.

Jargon des Verbandskatholiszismus

Ungeachtet der immer wieder erhobenen Forderungen nach einer verständlichen Sprache sind viele der Abschlussdokumente im Jargon des Verbandskatholiszismus verfasst worden. Sie vermitteln den Eindruck, dass durch die Umfrage die Frustration erheblich zunimmt, da in der Durchführung des Verfahrens mehr denn je deutlich wird, dass der Synodale Prozess angesichts der in großen Teilen dem Wesen und derSendung der Kirche entgegenstehenden Ergebnisse keine Folgen zeitigen wird, die den Wünschen der Mehrheitsmeinung entsprechen. Interessant sind die Ergebnisse der Umfragen dort, wo in den Antworten spezifische Profile der Bistümer aufleuchten.

Der Abschlussbericht des Bistums Aachen bezieht die bereits vorhandenen synodalen Erfahrungen des Gesprächsprozesses „Heute bei dir“ mit ein. Letzterer ist der Versuch, divergierende Standpunkte, wie sie die gegenwärtigen Auseinandersetzungen prägen, gleichberechtigt nebeneinander stehenzulassen, was sachlich betrachtet zum Scheitern verurteilt ist, weil einander widersprechende Standpunkte und Systeme eben nicht gleichzeitig richtig sein können. Tatsächlich sind die Gläubigen im Bistum daher der Überzeugung, dass das Leitungsamt ihres Bischofs nicht mehr ausgeübt werden kann, sondern an demokratische Beschlüsse gebunden sein muss.

Von Glaubensvertiefung bis Laienliturgien

Im Bistum Augsburg beteiligten sich elf Einzelpersonen, drei Gruppen, sieben Pfarrgemeinderäte oder Gremien von Pfarreiengemeinschaften und Dekanaten und vier Verbände beziehungsweise Berufsgruppen und Fachabteilungen an der Umfrage. Schwerpunkt der Rückmeldungen ist hier der Wunsch, den Glauben zu vertiefen und die Glaubwürdigkeit der Kirche in der heutigen Zeit zu unterstützen.

Im Erzbistum Bamberg wurden die Fragen vom Diözesanrat und Vertretern der Pfarreien im Rahmen mehrerer längerer Sitzungen bearbeitet. Bei den einzelnen Fragestellungen wird im Bericht jeweils zwischen Innen- und Außenansicht unterschieden und so die Unterschiedlichkeit der Perspektiven sichtbar gemacht. Der Gottesdienst wird für mit der Leitung beauftragte Laien als Raum dargestellt, den sie nutzen können, „um öffentlich über ihren Glauben, ihre Ängste, Sorgen, Wünsche und Anliegen zu sprechen“. Dass von Laien vorbereitete Liturgien den Hauptamtlichen in einigen Gemeinden vorgelegt werden müssen, kommt in den Augen der Verfasser des Berichtes „einer Zensur“ beziehungsweise einem Eingriff „in die Rede- und Meinungsfreiheit gleich, die für das Miteinander auf Augenhöhe nicht förderlich ist.“

Kritik an Gremienkatholizismus 

Das Erzbistum Berlin betont in seinem Bericht die positiven Erfahrungen mit Synodalität in der Diözese, die durch qualifizierte Fortbildungsangebote weiter verstärkt werden soll. Dass Mitwirkung im Gottesdienst als Ministrant, Lektor und Kommunionhelfer in den Rückmeldungen als Teilhabe begriffen wurde, wird im Bericht kritisch konnotiert.

Im Bistum Dresden-Meißen, wo sich 23 Personen an der Umfrage beteiligten, wurden die Fragen zusätzlich in einer Sitzung des Katholikenrats diskutiert. Als Schwerpunkte für die Katholiken im Bistum gelten die Feier des Gottesdienstes und die Beschäftigung mit der Heiligen Schrift. Der Bericht vermittelt zudem einen Einblick in Aufbau und Gestalt des Bistums. Der Gremienkatholizismus wird kritisch konnotiert, weil sich in ihm neue Hierarchien bilden.

Synodaler Prozess im Gebet begleitet

Als Erfolgsmodell kann die Durchführung der Umfrage im Bistum Eichstätt gelten. Die Anzahl der gut 700 Rückmeldungen ist angesichts dieser kleinen Diözese sehr hoch, männliche und weibliche Teilnehmer nahmen in gleichem Verhältnis teil und die Anzahl der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die den Fragebogen ausfüllten, lag höher als in anderen Bistümern. Bemerkenswert im Eichstätter Abschlusspapier ist, dass sich Menschen aus eigener Initiative bereit erklärt haben, für den Verlauf des Synodalen Prozesses zu beten und dazu Gebetskreise bildeten. Diese Rückbindung des Tuns an das Gebet spiegelt sich im Fazit der Umfrage: Es hebt die zentrale Rolle gottesdienstlicher Feiern hervor und bekräftigt deren Prägekraft.

Im Bistum Erfurt wurden die Fragen in allen relevanten Gremien bearbeitet und außerdem die Rückmeldungen von sieben Pfarreiräten in den Abschlussbericht einbezogen. Als maßgeblich gelten Gottesdienste, eine vielfältige Kirchenmusik und regelmäßige Gesprächsangebote zu essentiellen Fragen. Das gemeinsame Abendmahl wird kritisch gesehen. Von einigen Gläubigen wird die „alte Messe“ als grundsätzlich positiv erlebt.
Im Bistum Essen wurden die Fragen vom Diözesanrat, dem Priester- und Ordensrat sowie Vertretern aus den Pfarreien bearbeitet. Zusätzlich wurden in einem Online-Hearing weitere Stimmen eingeholt. Die Antworten spiegeln die sieben Zukunftsperspektiven des Ruhrbistums wieder, die bereits 2013 beschrieben worden sind.

Im Wind des Synodalen Weges

Im Erzbistum Freiburg blieb die Anzahl der Rückmeldungen im zweistelligen Bereich und umfasst Räte, Kommissionen, Gremien, Arbeitsgemeinschaften und einige Einzelpersonen. Die Weltbischofssynode wird hier überwiegend als Instrument gesehen, die Forderungen des Synodalen Weges in die Weltkirche zu tragen.

Im Bistum Fulda wurde die Umfrage in mehreren Veranstaltungsformaten sowie von einzelnen Personen beantwortet. Beteiligung zu generieren erwies sich angesichts der Skepsis vieler als schwierig. Insgesamt beteiligten sich 13 Gruppen und 17 Einzelpersonen, darunter die Chöre am Dom, die polnische katholische Mission und die Gläubigen der Initiative Pro Missa Tridentina. Als auffällig wird im Bericht das geringe Interesse an diesem Format in den Gebieten der ehemaligen DDR sowie bei Jugendlichen erwähnt. Beklagt wurde die als unverständlich wahrgenommene sprachliche Form der Fragen. Letztere wurden daraufhin in leichter Sprache nochmals angeboten.

Ambivalente Forderungen

Im Bistum Görlitz haben sich mit etwa 110 bis 130 Personen im Vergleich zur Größe der Diözese überdurchschnittlich viele Gläubige an der Umfrage beteiligt. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Wahrnehmung dessen, was der Heilige Geist den Gemeinden sagt. Der Gottesdienst gilt als zentrales Element des Kircheseins. Familie und Freunde spielen – wie vielfach in der ehemaligen DDR – als Netzwerk und Weggefährten eine große Rolle. Im Erzbistum Hamburg dominiert Frustration über mangelnde Formen der Mitsprache. Das Verhältnis zwischen Klerikern und Laien ist von Misskommunikation geprägt. Die Gesamtsituation wird als ernüchternd bewertet. Die gegenwärtige Struktur der Kirche mit Klerikern als Letztentscheidern wird als endgültig überholt bewertet.

Im Bistum Hildesheim verweisen die Verfasser des Berichtes auf die Ambivalenz der Rückmeldungen. Eindeutigen Befürwortern der Forderungen des Synodalen Wegs stehen ebenso dezidierte Kritiker gegenüber. Die Außenwirkung von Kirche wird im Gegensatz zu anderen Bistümern als überwiegend negativ erlebt. Positiv wird die lange Tradition des Bibelteilens im Bistum hervorgehoben. Einige Gemeinden und Klöster sind Brennpunkte spirituellen Lebens. Gute Erfahrungen im Bereich Sitzungen macht das Bistum mit der Veranstaltung an „Andersorten“, die den Blick weiten und die Kommunikation vertiefen.

Mangel an guter Kommunikatio. Kritik an synodaler Einbahnstraße

Im Erzbistum Köln beteiligten sich gut 190 Gruppen und 1538 Einzelteilnehmer, darunter mehr Frauen als Männer oder diverse Personen. Die dominierende Altersgruppe ist die der 50- bis 69-Jährigen, der Anteil der Beteiligten unter 30 liegt bei 15 Prozent. Dominant ist die Forderung nach Reform der Kirche, des Kirchenrechts, nach Selbstbestimmung der Gläubigen und der Anerkennung der UN-Menschenrechtskonvention als Basis kirchlichen Handelns. Der Mangel an guter Kommunikation und der Fähigkeit, einander zuzuhören wird ausdrücklich benannt.

Das Bistum Limburg veröffentlicht auf seiner Homepage keine Zusammenfassung, sondern die einzelnen, teilweise im Hinblick auf die gelebte Synodalität im Bistum sehr kritischen Beiträge. Beklagt wird hier vor allem, dass unter Synodalität offenbar nur inhaltlich mit dem Synodalen Weg übereinstimmende Beiträge wertgeschätzt und in die Überlegungen einbezogen werden. Das Bistum Magdeburg stellt sich in seinem Abschlussbericht als schöpferische Minderheit in einem säkularen Umfeld dar und beschreibt die Arbeit in katholischen Netzwerken, geistlichen Weggemeinschaften von Pfarreien und Klöstern sowie wirksamen neuen liturgischen Angeboten wie beispielsweise Feiern zur Lebenswende. Die Stimmen zum Fragebogen wurden in drei öffentlichen Hearings erhoben, an denen jeweils gut 50 Personen teilnahmen.

Diakonischer Auftrag

Das Bistum Mainz nutzt sein Abschlussdokument auch, um an die synodale Verfasstheit der Diözese zu erinnern, deren Elemente zu Beginn erläutert werden. Hauptaussagen hinsichtlich der päpstlichen Fragen sind verstärkte Klarheit über den diakonischen Auftrag der Kirche, der Wunsch nach vielfältigen und lebensnahen Liturgien, Geschlechtergerechtigkeit und Zugang von Frauen zu allen Ämtern. Das Erzbistum München-Freising hat die Umfrage im Bischofsrat, Priesterrat, mit den Ordensoberen und bei der Vollversammlung des Diözesanrates bearbeitet. Es nutzt seinen 20-seitigen Bericht, um die synodalen Erfahrungen der bereits zur Zeit von Kardinal Döpfner begonnenen entsprechenden Prozesse in Erinnerung zu rufen.

Das Bistum Osnabrück lud unter dem Motto „Sagen Sie dem Papst Ihre Meinung“ zur Umfrage ein. Zugleich betonte Bischof Franz-Josef Bode, dass Synodalität nicht mit Demokratie gleichzusetzen sei: Es gehe um ein Hören auf den Geist Gottes in der Spur der Propheten gehe. Im Ergebnis entsprechen die Wortmeldungen den Zielen des Synodalen Weges.

Wunsch nach Umgang auf Augenhöhe & Wertschätzung von Bibel und Sakramenten

Der Abschlussbericht des Erzbistums Paderborn hebt sich durch seinen hohen Informationsgehalt ab. Er teilt die genaue Anzahl der Rückmeldungen mit und folgt einer im Hinblick auf die Auswertung der Rückmeldungen hilfreichen typisierenden Strukturierung. Der Wechsel zwischen analytischen Teilen und O-Tönen gibt ein lebendiges Bild der Situation im Erzbistum und dem Blick der Menschen auf dessen Zukunft. Interessant ist hier vor allem, dass keine „unkonkreten Worte von oberen Kirchenvertretern“ auf der Wunschliste stehen. Klartext in verständlicher Sprache mit eindeutigen Stellungnahmen stehen neben Zuhören und wertschätzendem Umgang „auf Augenhöhe“ miteinander ganz oben auf der Wunschliste – unabhängig davon, welchem „Lager“ die Befragten angehören.

Der Bericht des Bistums Passau fokussiert die unterschiedlichen Wahrnehmungen derselben Themen und Problemfelder. Zusätzlich bietet die Dokumentation eine Übersicht über mögliche Lösungsansätze. Auffallend ist im Bistum Passau die große Wertschätzung für Gottesdienste, die Beschäftigung mit der Heiligen Schrift und dem Sakramentenempfang. Im Bistum Regensburg unterstreicht Bischof Rudolf Voderholzer, dass Papst Franziskus von einem katholischen Verständnis von Synode ausgehe. Die Fragen wurden auf verschiedenen Ebenen diskutiert, so beispielsweise bei einem Treffen des Bischofs mit Vertreterinnen weiblicher Ordensgemeinschaften.

Überalterung, Frauenthemen, Visionsprozess "Segensorte"

Der Bericht des Bistums Rottenburg Stuttgart führt zunächst in die Situation der Diözese ein, in der Überalterung, Kirchenaustritte und Priestermangel Sorge bereiten. Schwerpunkte der Rückmeldungen aus Kirchengemeinden, Seelsorgeeinheiten, Einrichtungen und Verbänden sind das Teilen von Verantwortung, Machtteilhabe und die Zulassung von Frauen und verheirateten Männern zu Weiheämtern.

In Speyer arbeitete man an der Vorbereitung der Weltbischofssynode mit einer Mischung aus Gesprächsformaten, Rückmeldemöglichkeiten und dem die Weltsynode begleitenden Gebet. Teil des Weges ist hier der Visionsprozess „Segensorte“, an denen geistliches Leben konkret erlebbar ist und seine Strahlkraft entwickelt. Auch im Bistum Trier gibt es begleitend zum Fragebogen das Synodengebet. In die Arbeit am Fragebogen flossen Erfahrungen aus den bereits durchgeführten synodalen Prozessen ein.

Mehr an Ästhetik, verständlicher Sprache und Lebensrelevanz

Im Bistum Würzburg haben fünf diözesane Gremien, vier Verbände beziehungsweise geistliche Gemeinschaften, vier hauptberufliche Teams und acht Einzelpersonen an der Umfrage teilgenommen. Von ihnen waren 50 Kleriker, circa 40 Hauptamtliche und circa 150 Ehrenamtliche. Da die Anzahl der Teilnehmer in den Gremien und Gruppen nicht genau ermittelt werden konnte, gehen die Verantwortlichen von ca. 500 Rückmeldungen aus.

Interessant an den Ergebnissen ist hier der Wunsch nach einem Mehr an Ästhetik, verständlicher Sprache und Lebensrelevanz. Hinzu kommen Fragen nach der wirklichen Relevanz der Liturgie, der Freude am Glauben und der Effektivität von niederschwelligen Angeboten an jene, die an den Rändern leben. Hier sind erste Ansätze realistischer Selbst- und Fremdwahrnehmung erkennbar, die gegebenenfalls weiterführen könnten.

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