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Irrwege des Synodalismus

Was auf „synodalen Wegen“ derzeit geschieht, ist mehr als die Wiederholung altbekannter Forderungen. Es offenbart zwei fatale Botschaften: Die Kirche ist Struktur und alles ist verhandelbar – Teil II einer gegenwärtigen Debatte.
L-R Prague Archbishop Jan Graubner, Luxembourg Archbishop Jean-Claude Hollerich, Vilnius Archbishop and President of the
Foto: IMAGO/Michal Krumphanzl (www.imago-images.de) | Auf der kontinentalen Etappe der Weltsynode in Prag war von Umkehr und Evangelisierung die Rede, aber mit gleichem Recht wurde auch die Akzeptanz gelebter Homosexualität gefordert. Ist der überlieferte Glauben zur Verhandlungsmasse geworden?

Gilbert K. Chesterton hat bemerkt, die Moral eines Autors sei nicht diejenige, welche er lauthals verkünde, sondern diejenige, welche er stillschweigend als selbstverständlich voraussetze. Diese Einsicht eignet sich, um das eigentliche Problem des derzeitigen Synodalitätshype besser zu verstehen. Zuerst zu dem, was lauthals verkündet wird: Vordergründig geht es um die bekannten Themen des Zölibats und des Frauenpriestertums, des sakramentalen Priestertums überhaupt. Das sind alte Hüte. Neu ist daran, dass sie mittels des Gender-Diskurses, der „Inklusion“ und der „Geschlechtervielfalt“ anders präsentiert werden.

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