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Altes Dilemma, neue Folgen

Das Schweizer Missbrauchsgutachten fördert Missstände zutage, die auch anderen Ortskirchen zu schaffen machen. Doch der Apostolische Nuntius hat offenbar umgedacht
Erzbischof Martin Krebs geht in der Missbrauchsaufklärung neue Wege.
Foto: IMAGO/Fabian Strauch (www.imago-images.de) | Erzbischof Martin Krebs geht in der Missbrauchsaufklärung neue Wege.

 Von „problematischen Grenzüberschreitungen bis hin zu schwersten systematischen Missbräuchen, die über Jahre hinweg andauerten“, reicht das Spektrum der festgestellten Missbrauchsfälle in der Kirche der Schweiz. In einer Pilotstudie der Universität Zürich, die in der letzten Woche vorgestellt wurde, stellten die Forscher seit dem Jahre 1950 1  002 Fälle mit 921 Betroffenen und 510 Beschuldigten fest. Das sind deutlich mehr Fälle, als von der Kirche bislang kommuniziert wurden. Mehr als die Hälfte der vom Missbrauch Betroffenen waren männlich, es gab aber auch mehr als 40 Prozent weibliche Opfer. Bei weiteren 5 Prozent war das Geschlecht nach der Aktenlage nicht eindeutig zuzuordnen.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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