Soldaten machen sich für „gerechten Frieden“ stark

Berlin (DT/KNA) Der internationale katholische Soldatendachverband „Apostolat Militaire International“ (AMI) will sich stärker für die Verbreitung der Kriterien eines gerechten Friedens einsetzen. Dazu verabschiedeten Vertreter von Mitgliedsverbänden aus 13 Nationen zum Abschluss der AMI-Generalversammlung am Freitag in Berlin eine Grundsatzerklärung. Darin betonen die Soldaten, dass für sie als Christen der wesentliche Grund ihres Einsatzes in die Herstellung des Friedens auf der Grundlage von Gerechtigkeit und Menschenwürde liege. Am fünftägigen Treffen hatten unter der Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Christian Schmidt (CSU), der NATO-General Karl-Heinz Lather, der niederländische Militärbischof Joseph Maria Punt sowie der Kanzler des österreichischen Militärordinariats, Werner Freistetter, teilgenommen. AMI-Vizepräsident Christoph Auer betonte, dass angesichts der Säkularisierung auch in den Streitkräften „die Christen aufgerufen sind, ihr Handeln und ihre Überzeugung zu erläutern“.

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