Personalien

Das Bistum Limburg hat am Sonntag das Silberne Priesterjubiläum von Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst gefeiert. In einem Pontifikalamt im Hohen Dom zu Limburg dankte der Bischof Gott für das Geschenk seiner priesterlichen Berufung. „Heute kann ich nur dankbar bekennen, dass Gottes Melodie mein Leben als Priester in Schwingung gebracht hat. Singen kann man aber nicht allein. Dafür braucht es den, dem der Lobpreis gebührt: den dreifaltigen Gott“, sagte Tebartz-van Elst. Vor 25 Jahren wurde der Theologe in Münster zum Priester geweiht worden. Die Festpredigt im Pontifikalamt hielt Gregor Maria Hanke. Der Bischof von Eichstätt unterstrich, dass es eine der wichtigsten Aufgaben des Priesters sei, den Menschen Gott nahezubringen. Das Volk Gottes suche die Nähe Gottes intuitiv und versammle sich deshalb um den Priester in der Feier der Eucharistie. Der Priester sei ein Gesandter und ein Bote der Nähe Gottes. Daher könne er nie als Star erscheinen wollen. Priestertum sei Sendung und nicht eine juristische Ausstattung mit Vollmachten. Es sei Geschenk und Berufung, nicht eigene Leistung. Die Schönheit der Berufung zeichne sich darin aus, die Nähe Gottes zeigen zu dürfen. Nach Auffassung des Bischofs von Eichstätt sei es auch Aufgabe des Priesters, den Menschen den Weg zu Gott zu weisen. Dabei sei der Priester nicht selbst der Weg. Vielmehr müsse er eine Ahnung vom Weg des Herrn haben.

Papst Benedikt XVI. hat für das Bistum Münster drei neue Weihbischöfe ernannt: den Vorsitzenden des Diözesan-Caritasverbandes Dieter Geerlings (62), den stellvertretenden Generalvikar Christoph Hegge (47) und den Borkener Kreisdechanten, Propst Wilfried Theising, (47). Geerlings ist auch seit 2001 Vorsitzender des Katholischen Krankenhausverband Deutschlands (KKVD). Die Namen wurden am Montag zeitgleich in Münster und Rom bekanntgegeben. Die drei Geistlichen werden in den Bistumsregionen Niederrhein, Steinfurt/Borken und Coesfeld/Recklinghausen tätig.

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