Personalien

Kardinal Camillo Ruini leitet die vom Vatikan bei der Glaubenskongregation eingesetzte Untersuchungskommission für den Marienwallfahrtsort Medjugorje. Das internationale Gremium werde „in diskreter Weise“ arbeiten und seine Ergebnisse der Glaubensbehörde vorlegen, teilte der Vatikan am Mittwoch mit. Seit 1981 soll es in dem Ort in der Herzegowina Marienerscheinungen geben. Sie sind weder vom dortigen Bistum noch vom Vatikan anerkannt. Nach Angaben des vatikanischen Presseamts gehören der Kommission rund zwanzig Kardinäle, Bischöfe und Sachverständige an. Deren Namen wurden nicht bekannt gegeben. Im Mittelpunkt der Prüfung sollen nicht die angeblichen Marienerscheinungen von Medjugorje stehen, sondern das geistliche Leben und die seelsorgliche Begleitung der Pilger. Eine vatikanische Untersuchungskommission für Medjugorje war schon mehrmals angekündigt worden. In dem Ort soll es seit dem 24. Juni 1981 zu Marienerscheinungen gekommen sein. Sechs Kinder berichteten damals, die Gottesmutter habe sich ihnen gezeigt, während sie Schafe hüteten. Die Erscheinungen dauern nach Angaben der inzwischen erwachsenen Seherinnen und Seher mit großer Häufigkeit weiter an.

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