Personalien

Papst Franziskus hat Kardinal Gualtiero Bassetti zum Präsidenten der Italienischen Bischofskonferenz (CEI) ernannt. Das gab die CEI am Mittwoch bekannt. Erstmals durften die Bischöfe dem Papst drei Vorschläge für die Nominierung unterbreiten. Die meisten Stimmen entfielen dabei auf den 75-jährigen Bassetti als Leiter der Erzdiözese Perugia, gefolgt vom Novaras Bischof Franco Giulio Brambilla (67) und dem für sein Anti-Mafia-Engagement bekannten Kardinal Francesco Montenegro (71) aus Agrigent. Papst Franziskus machte Bassetti 2013 zum Mitglied der Bischofskongregation im Vatikan und erhob ihn im Februar 2014 in den Kardinalsstand. Von 2009 bis 2014 war Bassetti bereits Vize-Präsident der CEI.

Papst Franziskus hat den bisherigen Weihbischof Angelo De Donatis (63) zu seinem Stellvertreter im Bistum Rom ernannt. Zugleich nahm er am Freitag den Rücktritt des 77-jährigen bisherigen Kardinalvikars Agostino Vallini an. Dieser hatte seit 2008 Benedikt XVI. und nachfolgend Franziskus in der seelsorglichen und administrativen Leitung des Bistums unterstützt; zugleich war er Erzpriester der Lateranbasilika. De Donatis folgt ihm in beiden Ämtern. Der am 4. Januar 1954 in Lecce geborene De Donatis studierte unter anderem an der Päpstlichen Lateran-Universität und der Gregoriana in Rom, wo er sich in Moraltheologie spezialisierte. Nach drei Jahren als Priester in seinem Heimatbistum Nardo-Gallipoli wechselte er 1983 nach Rom. Dort war er zunächst in der Pfarrseelsorge, dann als Archivar im Sekretariat des Kardinalskollegiums und als Leiter des Klerus-Büros des Bistums Rom tätig. Zeitweise war er auch Mitglied des diözesanen Priesterrats. Zuvor hatte er 2014 die Fastenexerzitien für den Papst und die römische Kurie gehalten. De Donatis ist seit 1989 Mitglied des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem.

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