Personalien

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Peter Beer (45), (Foto: KNA), Münchner Generalvikar, ist neuer Aufsichtsratschef der katholischen Verlagsgruppe Weltbild. Das Gremium wählte ihn am Mittwoch in Augsburg einstimmig zum Nachfolger von Klaus Donaubauer (54), der vor zwei Wochen zurückgetreten war. Beers Stellvertreter im Aufsichtsrat ist der Regensburger Generalvikar Michael Fuchs (47). Beide Priester waren von den 14 Gesellschaftern des Unternehmens am 22. November neu in den Aufsichtsrat entsandt worden. Einer Weltbild-Mitteilung zufolge sprach Beer nach seiner Wahl von „viel Arbeit“, die nun vor dem Aufsichtsrat liege. Zuerst aber wolle er die Mitarbeiter persönlich kennenlernen. „Wir werden mit Sorgfalt an die große Aufgabe gehen, die uns die Gesellschafter mit Blick auf den Verkauf des Unternehmens gestellt haben.“ Beer ist seit 2009 Generalvikar des Erzbistums München-Freising, zuvor leitete er drei Jahre lang das Katholische Büro Bayern. Der Priester ist promovierter Pädagoge und Theologe. Weltbild gehört zwölf deutschen Bistümern, der katholischen Soldatenseelsorge Berlin und dem Verband der Diözesen Deutschlands. Unter den Einzelgesellschaftern hält das Erzbistum München-Freising den größten Anteil. Unter dem Eindruck einer öffentlichen Debatte über die Sortimentspolitik von Weltbild hatten die Eigentümer am 22. November beschlossen, sich von dem Medienhandelshaus zu trennen. Der Aufsichtsrat wurde beauftragt, den Verkauf der Verlagsgruppe „ohne jeden Verzug“ in die Wege zu leiten.

Deutschlands dienstältester Weihbischof, Theodor Kettmann aus Osnabrück, scheidet voraussichtlich im kommenden Jahr aus seinem Amt. Papst Benedikt XVI. hat das Rücktrittsgesuch des 73-Jährigen angenommen, wie am Mittwoch zeitgleich im Vatikan und in Osnabrück bekanntgegeben wurde. Am 30. November jährt sich auch Kettmanns Ernennung zum Weihbischof des Bistums Osnabrück zum 33. Mal. Nach Bistumsangaben hatte Kettmann vor dem Hintergrund seiner langen Amtszeit aus gesundheitlichen Gründen sein Rücktrittsgesuch eingereicht. Kettmann ist Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes sowie Beauftragter für die Ständigen Diakone im Bistum Osnabrück. Bode würdigte Kettmann als Glücksfall und „wirklichen Segen“ für das gesamte Bistum Osnabrück.

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