Papst reist erneut nach Afrika

Würzburg (DT) Papst Franziskus will im September Mosambik, Madagaskar und Mauritius besuchen. Die Reise soll vom 4. bis 10. September stattfinden, wie der Vatikan am Mittwoch mitteilte. Demnach sind Aufenthalte in Maputo, Antananarivo und Port Louis, den Hauptstädten der drei Länder, geplant. Franziskus folge damit den Einladungen der jeweiligen Staatsoberhäupter sowie der Bischöfe, hieß es vom Vatikan weiter. Nähere Einzelheiten zur Reise wurden noch nicht bekannt.

Mosambik hat als einziges der drei Länder eine katholische Bevölkerungsmehrheit. Etwa ein Drittel der Einwohner bekennen sich zum katholischen Glauben. Auf Madagaskar sind bis heute indigene Glaubensgemeinschaften vorherrschend. Die katholische Kirche stellt mit etwa einem Viertel der Einwohner die zweitgrößte Religionsgemeinschaft dar. Der Inselstaat Mauritius ist fast zur Hälfte hinduistisch geprägt. Etwa ein Drittel der Einwohner sind Christen, die meisten katholisch.

Der Besuch in den drei südostafrikanischen Staaten markiert den vierten Besuch des Papstes auf dem afrikanischen Kontinent. Im Jahr 2015 bereiste Franziskus Kenia, Uganda und die Zentralafrikanische Republik, im Jahr 2017 besuchte er Ägypten. An diesem Wochenende (30. und 31. März) will der Pontifex zudem die marokkanische Hauptstadt Rabat bereisen. Es wird die 28. Auslandsreise von Papst Franziskus. Angekündigt sind zudem bereits Reisen nach Bulgarien und Mazedonien im Mai sowie nach Rumänien Anfang Juni.

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