Papst Franziskus besucht Pfarrei in Rom

Rom (DT/KNA) Papst Franziskus hat die Katholiken zum Bekenntnis aufgerufen. Menschen, die ihren Glauben nicht versteckten, sondern ihn ohne Scham lebten, könnten Gott dankbar sein, sagte er am Sonntag in der römischen Pfarrei Santa Maria dell'Orazione. Bei seinem fünften Pastoralbesuch als Bischof von Rom in einer Pfarrei der Hauptstadtdiözese traf er zunächst mit Kranken und Behinderten zusammen und segnete Kinder, die in diesem Jahr getauft wurden. Außerdem sprach der Papst zu Mitgliedern der geistlichen Gemeinschaft Neokatechumenaler Weg. Jesus habe den Christen aufgetragen, immer in seinem Namen auf der Wanderschaft zu sein, so Franziskus. Doch auf diesem Weg lauerten viele Gefahren; „eine ist das Stehenbleiben“, so Franziskus: „Wer stehenbleibt wie Wasser, das sich staut, der verdirbt.“ Der Papst wies auf die Gefahr hin, nicht zu wandern, sondern zu „schlendern“ und den Lebensweg mit einem touristischen Spaziergang zu verwechseln. Durch die Sünde könnten Menschen ihren Weg auch ganz verlieren und aus der Richtung geraten: „Dann müssen wir den Herrn um Vergebung bitten, um weiterwandern zu können.“

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