Österreich: Viele an Verkündigung beteiligt

Wien/Mariazell (sb) „Zahlreiche Erfahrungen mit neuen Wegen in der Glaubensverkündigung“ seien in den vergangenen Jahren in Österreich gemacht worden. Dies stellte die Österreichische Bischofskonferenz anlässlich der im Oktober 2012 bevorstehenden Bischofssynode zur Neuevangelisierung fest. Die Bischöfe verwiesen bei einer Vollversammlung im Gnadenort Mariazell auf missionarische Initiativen wie die „Stadtmission“, das Projekt „Apostelgeschichte 2010“ und die „Lange Nacht der Kirchen“. Diese und andere Projekte würden zeigen, „dass sehr viele Gläubige sich an der Weitergabe des Glaubens beteiligen wollen“, so die Bischöfe Österreichs. Die bevorstehende Bischofssynode sei eine Gelegenheit, sich noch intensiver mit der „Qualität des Glaubens“ auseinanderzusetzen, heißt es in einer Stellungnahme: Dies betreffe das „Gebet als gelebte Verbundenheit mit Jesus“, die „Einführung, Entfaltung und Vertiefung des Glaubens durch die Katechese“ und die Feier der Liturgie. Aus Österreich wird der Bischof von Eisenstadt, Ägidius Zsifkovics, an der Bischofssynode teilnehmen. Am bevorstehenden Weltjugendtag in Madrid werden aus Österreich rund 3 000 Jugendliche und junge Erwachsene teilnehmen. Sie werden vom Erzbischof von Wien, Kardinal Christoph Schönborn, vom Bischof von St. Pölten, Klaus Küng, sowie von den Weihbischöfen Stephan Turnovszky (Wien), Franz Scharl (Wien) und Franz Lackner (Graz) begleitet.

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