Kothgasser kritisiert israelische Politik

Wien (DT/KAP) Mit einem Appell, die Hilfe für die Christen im Heiligen Land zu verstärken, hat der Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser am vergangenen Wochenende 29 neue Ritter in den „Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem“ aufgenommen. Immer noch würden unrechtmäßig jüdische Siedlungen im Palästinenser-Gebiet gebaut, kritisierte Kothgasser. Scharf ging er auch mit der von Israel errichteten Sperrmauer ins Gericht, die die Palästinenser-Gebiete abriegelt. Alle bisherigen Versuche, Frieden zu gewinnen, seien gescheitert. Umso notwendiger sei der Einsatz für die christliche Minderheit in der Region. „Die Hilfsmaßnahmen sind dringender denn je“, so Kothgasser in seiner Predigt bei der „Investitur“ im Wiener Stephansdom. Kothgasser ist Großprior des Ordens in Österreich. Mit den neu aufgenommenen 29 Damen und Rittern hat der österreichische Zweig der Grabesritter nun gut 460 Mitglieder.

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