In Ruinen von Damaskus entsteht neues Gotteshaus

Vatikanstadt (DT/KNA) In den Ruinen der syrischen Hauptstadt Damaskus wird am 8. Januar eine neue katholische Kirche geweiht. Das Gotteshaus wurde in den Kriegsjahren im Kachkoul-Viertel im Osten der syrischen Hauptstadt errichtet und sei ein „echtes Weihnachtsgeschenk“, sagte der maronitische Erzbischof Samir Nassar von Damaskus kürzlich dem vatikanischen Pressedienst Fides. Das Gotteshaus werde den seligen Märtyrerbrüdern Massibki geweiht, die um 1860 getötet wurden. Es solle eine „Oase des Gebets und ein Zeichen der Freude und der Hoffnung inmitten einer Welt von Gewalt, Intoleranz und Angst sein“, so der Bischof. Inmitten der Trümmer des Landes wirke die neue Kirche „wie der Stern, der die Magiern zum Göttlichen Kind führte“, sagte Nassar weiter. Trotz der sozialen und finanziellen Probleme plane man zwei weitere Kapellen in anderen Stadtteilen von Damaskus. „Eine Kirche in Zeiten von Krieg und Trostlosigkeit zu bauen, ist Ausdruck des Wunsches, den Tod zu besiegen, und des Mutes, den Glauben zu leben“, so der Erzbischof.

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