Gottesdienste zum Dank

Deutsche Bistümer bereiten sich auf das Ende des Pontifikats von Benedikt XVI. vor

Bonn (DT/KNA) Die Deutsche Bischofskonferenz lädt zu einem bundesweiten Dankgottesdienst für Papst Benedikt XVI. ein. Aus Anlass des Verzichts von Papst Benedikt XVI. auf das Petrusamt sind die Gläubigen eingeladen, bei einer Eucharistiefeier für den Heiligen Vater zu beten. Der bundesweite Dankgottesdienst wird am Donnerstag, den 28. Februar, um 18.00 Uhr in der Kathedrale St. Hedwig (Berlin) gefeiert. Hauptzelebrant ist der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch. Außerdem werden auch der Erzbischof von Berlin, Kardinal Rainer Maria Woelki, und der Apostolische Nuntius, Erzbischof Jean-Claude Périsset, den Gottesdienst mitfeiern.

Bei der letzten Generalaudienz von Papst Benedikt XVI. am 27. Februar wird Erzbischof Zollitsch die Deutsche Bischofskonferenz vertreten. Neben dem Bundesweiten Dankgottesdienst bereiten sich auch die katholischen Bistümer in Deutschland auf das Ende der Amtszeit von Benedikt XVI. vor. Zahlreiche Diözesen von Aachen bis Erfurt und von München bis Mainz laden zu festlichen Dankgottesdiensten für den kommenden Sonntag oder für Donnerstag (28. Februar) ein, an dem Papst Benedikt XVI. um 20.00 Uhr zurücktritt. Neben dem Gebet für den scheidenden Papst solle zugleich Fürbitte für die Wahl eines guten Nachfolgers gehalten werden, hieß es.

Das Erzbistum München und Freising wies die Pfarrgemeinden in einem Rundschreiben auf Besonderheiten mit dem Eintritt der Sedisvakanz hin. So entfällt ab diesem Zeitpunkt die Nennung des Papstes in den Hochgebeten der Messfeier. „Ein Geläut oder eine Beflaggung von kirchlichen Gebäuden findet in der Erzdiözese nicht statt“, hieß es weiter. Unmittelbar nach der Präsentation des neuen Papstes sollten die Kirchenglocken 15 Minuten lang läuten und die Kirchengebäude bis zur Amtseinführung beflaggt werden. Das Ende des Pontifikats von Benedikt XVI. hat auch Konsequenzen für die Figur des Apostelfürsten Petrus in Münchens ältester Stadtpfarrkirche Sankt Peter. Pünktlich zum angekündigten Ende der Amtszeit des bayerischen Papstes am Abend des 28. Februars wird der Mesner der Petrusfigur am Hochaltar die Tiara abnehmen.

Sechs deutsche Kardinäle werden an der Papstwahl teilnehmen: der Münchner Erzbischof Reinhard Marx, der Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki, der Kölner Erzbischof Joachim Meisner, der Mainzer Bischof Karl Lehmann sowie die Kurienkardinäle Walter Kasper und Paul Josef Cordes. Den letzten öffentlichen Auftritt des Papstes bei der Generalaudienz am 27. Februar auf dem Petersplatz werden auch viele Pilgergruppen aus Bayern mitverfolgen.

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