Bistum Augsburg verspricht selbstkritische Aufklärung

Augsburg (DT/KNA) Angesichts der Unruhe in der Diözese Augsburg nach dem Rücktritt von Bischof Walter Mixa will die Bistumsleitung ihren Dialog auf allen Ebenen fortsetzen. Dazu werden Mitglieder des Domkapitels in nächster Zeit alle Regionen besuchen und dabei haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der Kirche informieren, wie das Ordinariat am Freitag mitteilte. Ebenso fänden Treffen mit allen pastoralen Berufsgruppen statt. Diözesanadministrator Weihbischof Josef Grünwald hatte am Donnerstag eine außerordentliche Konferenz mit den leitenden Geistlichen der Diözese abgehalten. Dabei seien die Teilnehmer lückenlos über Verlauf und Hintergründe des gegen den zurückgetretenen Bischof Walter Mixa erhobenen Missbrauchsverdacht in Kenntnis gesetzt worden, hieß es. Die Dekane hätten die Ausführungen von Prälat Karlheinz Knebel und Domkapitular Harald Heinrich „in großer Betroffenheit“ aufgenommen. Anschließens hätten sie „offen, ehrlich und ohne falsche Rücksichtnahme“ ihre Einschätzungen der belastenden Situation vorgetragen. Es bestehe der gemeinsame Wille, alle Vorfälle selbstkritisch aufzuklären und gemeinsam Schritte zur Beruhigung der Diözese zu unternehmen.

Themen & Autoren

Kirche

Schwules Paar
Rezension
Eine Wegweisung im LGBTIQ - Dschungel Premium Inhalt
Daniel Mattson legt in seinem autobiografischen Buch "Warum ich mich nicht als schwul bezeichne" tiefe Gedanken über Sexualität, persönliche Freiheit und die Lehre der Kirche vor.
19.09.2021, 17 Uhr
Barbara Stühlmeyer