Sieben Irrtümer

Wozu die Kirche?   Gott ist doch überall! 

7 populäre Irrtümer über die katholische Kirche und was gegen sie spricht - Teil 2.   

Jugendliche Pilger am Sanktuarium Johannes Paul II. in Krakau
Katholisch sein bedeutet, Gott in seiner Kirche mit allen Sinnen erfahren zu können.: Jugendliche Pilger beim Weltjugendtag am Sanktuarium Johannes Paul II. in Krakau. Foto: Kantaruk Agnieszka via www.imago-images.de (www.imago-images.de)

Christen glauben: Gott ist nicht ein ungreifbares, "allmächtiges Etwas". Gott ist eine Person, die sogar Mensch geworden ist, um für uns ansprechbar zu sein. Er ist ein Gott, der uns liebt, kennt und eine Beziehung zu uns möchte. Dafür ist er in einem bestimmten Moment und Ort in der Geschichte durch eine ganz bestimmte Frau Mensch geworden.

Inkarnation

Jesus lebte auf Erden und hat uns ganz konkrete Anweisungen hinterlassen. Er wollte uns nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt eine persönliche, körperliche Begegnung mit ihm ermöglichen. Deshalb gibt es die Kirche: Sie ist ein lebendiger, geschichtlicher, greifbarer Ort, der festhält und weitergibt, was Jesus eingesetzt hat. Sie ist ein äußeres Zeichen für eine innere Realität. Sie soll äußerlich machen, was sie innerlich ist: die Einheit von Gott und Mensch. Sie hilft uns bis heute, in der Beziehung zu Gott zu wachsen. Das geschieht, indem sie die Gläubigen anleitet und begleitet.

Und indem sie die Möglichkeiten der Sakramente voll ausschöpft. Wo Jesus ist, da ist die Kirche und wo die Kirche ist, da ist Jesus. Katholisch sein bedeutet, Gott in seiner Kirche mit allen Sinnen erfahren zu können.

Lesetipp:

Matthäus 18 


Die sieben kurzen Texte von der Initiative Pontifex erschienen in dieser Woche in der Tagespost und im Portal ale kleine Reihe. Die Autoren dieses Beitrags sind Benno Schwaderlapp, Elisabeth Doczy, Marvin Schwedler, Susanne Keppel, Ursula Harter, Ludwig von Brühl .

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