Rosenkränze für Syrien

Papst Franziskus dankt „Kirche in Not“ und lobt ökumenische Initiative.

Papst Franziksus und Thomas Heine-Geldern
Setzen auf das Gebet für den Frieden: Papst Franziskus und Thomas Heine-Geldern. Foto: KIN

Am Festtag Mariä Himmelfahrt hat Papst Franziskus beim Angelusgebet auf dem Petersplatz 6 000 Rosenkränze für Syrien gesegnet. Sie werden nun Menschen überreicht, deren Angehörige im Syrienkrieg entführt oder getötet wurden. Das ist Teil einer Initiative des päpstlichen Hilfswerks „Kirche in Not“ zusammen mit katholischen und orthodoxen Kirchen im Land. „Die Rosenkränze sollen für unsere Brüder und Schwestern in Syrien ein Zeichen meiner Nähe sein“, sagte Papst Franziskus. „Wir wollen weiterhin den Rosenkranz beten für den Frieden im Nahen Osten und auf der ganzen Welt.“

Unter dem Leitwort „Tröstet mein Volk“

Die Rosenkränze sollen am 15. September, dem Gedenktag der „Sieben Schmerzen Mariens“, in verschiedenen syrischen Kirchengemeinden verteilt werden. Die ökumenische Initiative unter Mitwirkung von „Kirche in Not“ steht unter dem Leitwort „Tröstet mein Volk“ und widmet sich dem Gedenken an die Opfer des Syrienkriegs und der geistlichen Unterstützung für die Hinterbliebenen. Bei einer Begegnung mit dem Papst waren der Geschäftsführende Präsident von „Kirche in Not“, Thomas Heine-Geldern, sowie mehrere Direktoren von europäischen Nationalbüros des Hilfswerks anwesend, darunter auch Florian Ripka aus Deutschland. Bei der Audienz lobte Papst Franziskus die Arbeit von „Kirche in Not“ und diese ökumenische Initiative: „Ich danke ,Kirche in Not‘ für alles, was Ihr tut. Wenn wir mit den Menschen in Syrien beten, kommen wir ihnen nahe.“

DT/KIN