Woche für das Leben

Kirchen laden zur „Woche für das Leben“ nach Hamburg

Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Hamburger Hauptkirche Sankt Katharinen wird am 18. April die bundesweite „Woche für das Leben“ eröffnet. Die Aktion der beiden großen Kirchen steht in diesem Jahr unter dem Motto „Sterben in Würde“. Ein Schwerpunkt wird auf der Debatte zum assistierten Suizid und dem Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen liegen, wie die Deutsche Bischofskonferenz am Donnerstag in Bonn mitteilte. Der Gottesdienst wird vom Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, und dem Bischofskonferenz-Vorsitzenden, Kardinal Reinhard Marx, geleitet. Beteiligt sind auch die leitenden Geistlichen in Hamburg, die evangelische Bischöfin Kirsten Fehrs und der katholische Erzbischof Stefan Heße. An der anschließenden Diskussion nehmen laut Ankündigung neben Bedford-Strohm und Marx auch der Münchner Soziologe und Herausgeber der Kulturzeitschrift „Kursbuch“, Armin Nassehi, und der Notfallmediziner Michael de Ridder teil. Das Thema der diesjährigen „Woche für das Leben“ ist besonders aktuell, da der Bundestag voraussichtlich im Herbst über Gesetzentwürfe zu Sterbebegleitung und Suizidbeihilfe abstimmen wird. Bereits im vergangenen Jahr gab es dazu intensive Debatten. Mit der von der Bischofskonferenz und dem EKD-Rat getragenen „Woche für das Leben“ wollen die Kirchen seit mehr als 20 Jahren zur Bewusstseinsbildung für Wert und Würde des menschlichen Lebens beitragen. Bundesweite Veranstaltungen zum jeweiligen Thema werden etwa von Gemeinden, Kirchen und Akademien organisiert.

www.woche-fuer-das-leben.de

Fachtagung zur Woche für das Leben

Am 18. April findet in Hamburg eine Fachtagung zur Woche für das Leben statt. Das Motto der Woche für das Leben lautet in diesem Jahr „Sterben in Würde“. In der laufenden Phase des Ringens um die Regelung der Beihilfe zur Selbsttötung können und dürfen wir den entscheidenden Fragen nicht ausweichen, zum Beispiel wie der geplante § 217 StGB konkret aussehen müsste, um mit dem grundgesetzlichen Schutz des Lebens und der christlichen Ethik vereinbar zu sein. Mit Beiträgen von: Robert Spaemann: Grußwort „Es gibt kein gutes Töten“. Manfred Spieker: Selbsttötung als neues Menschenrecht? Axel W. Bauer: Notausgang „Assistierter Suizid“? Ethische und rechtliche Aspekte. Michael Kiworr: Selektion am Lebensanfang: Schwangeren-Bluttests (NIPD) als neue Kassenleistung? Erfahrungsbericht aus der Hospizarbeit. Die Fachtagung ist so gestaltet, dass Sie mittags an der zentralen Eröffnung der Woche für das Leben in der Kirche St. Katharinen teilnehmen können. Details unter fachtagung.bv-lebensrecht.de/media/bvl_fachtagung_150418_einladung.pdf.

Bundesverband Lebensrecht e. V.

Fehrbelliner Straße 99

10119 Berlin

Tel.: 0 30 / 64 49 40 39

berlin@bv-lebensrecht.de

Segnungstag für Trauernde: Weihbischof lädt nach Bethen ein

Zu einem Segnungstag lädt Weihbischof Heinrich Timmerevers am 18. April alle trauernden Menschen nach Bethen ein. „Der Tod eines geliebten Menschen kann das Leben auf den Kopf stellen. Fühlen Sie sich eingeladen, Ihre Trauer und Ihre Gedanken vor Gott zu bringen und erfahren Sie in der persönlichen Segnung Gottes Weggeleit und Liebe“, schreibt Timmerevers in seiner Einladung. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr in der Basilika, anschließend finden im Pilgerzentrum beziehungsweise auf dem Bether Friedhof Workshops zum Thema Trauer statt. Parallel dazu besteht die Möglichkeit zu seelsorgerlichen Einzelgesprächen mit Weihbischof Heinrich Timmerevers oder zum Gebet in der Krypta und Gnadenkapelle. Den Abschluss bildet ab 17 Uhr ein Gottesdienst in der Basilika mit Einzelsegnung aller Teilnehmer.

Anmeldungen beim Bischöflich Münsterschen Offizialat unter Tel. 0 44 41 / 872-210, segnungstag@bmo-vechta.de. Wer nur zum Gottesdienst kommt, braucht sich nicht anmelden.