Weltweites Gedenken für Fokolar-Gründerin Lubich

Rom (DT/KNA) Ein Jahr nach dem Tod von Chiara Lubich erinnern Veranstaltungen in zahlreichen Ländern der Welt an die Gründerin der Fokolar-Bewegung. Am Hauptsitz in Castel Gandolfo südlich von Rom findet zum Todestag Lubichs am 14. März ein interreligiöses Treffen statt, wie die Gemeinschaft am Dienstag mitteilte. Am gleichen Tag feiert der französische Kardinal Paul Poupard eine Messe für die Verstorbene in der römischen Basilika Santa Maria Maggiore. In Istanbul wird nach Angaben der Gemeinschaft der griechisch-orthodoxe Patriarch Bartholomaios I. eine Gedenkrede halten. In Deutschland sind demnach in München und Hannover ökumenische Veranstaltungen geplant, unter anderem mit dem ehemaligen Präsidenten des Lutherischen Weltbundes, Christian Krause. Auch in weiteren Ländern wie Irland, Kroatien, Indonesien, den USA oder Ägypten stehen Gedenkgottesdienste mit Bischöfen auf dem Programm. Zu einer Feier im thailändischen Bangkok erwartet die Fokolar-Bewegung eine starke Beteiligung buddhistischer Mönche. Lubich hatte die Fokolar-Bewegung 1943 als 23-Jährige gegründet und bis zu ihrem Tod geleitet. Die stark ökumenisch ausgerichtete Gemeinschaft zählt heute nach eigenen Angaben mehr als 140 000 Mitglieder in 182 Ländern. Sie verbindet Menschen aus allen christlichen Konfessionen sowie anderen Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften. Ihren Zweck beschreibt die Fokolar-Bewegung mit dem Eintreten für Geschwisterlichkeit und Dialog in Glaube und Gesellschaft.