Schönborn unterstreicht Menschenrecht auf Asyl

Wien (DT/KAP) Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn hat an die österreichische Politik appelliert, Solidarität mit den verfolgten Christen im Irak zu üben und ihnen nach Möglichkeit zu helfen. Der Kardinal äußerte sich bei der Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) am Mittwochabend in Wien. Wer verfolgt wird, habe ein Menschenrecht auf Asyl, und Verfolgten Asyl zu gewähren sei eine Menschenpflicht, so Schönborn. Der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz erinnerte insbesondere an die dramatische Situation in der nordirakischen Metropole Mossul, wo tausende Christen vertrieben wurden, und an die Lage der vielen christlichen Flüchtlinge in Syrien und Jordanien, die nicht in ihre Heimat zurückkehren können.