Schick ruft zur Solidarität mit verfolgten Christen auf

Bamberg (DT/KNA) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat zur Solidarität mit verfolgten Christen weltweit aufgerufen. Anlässlich des Stephanustages am 26. Dezember, an dem die Kirche des ersten christlichen Märtyrers gedenkt, sagte Schick, dass die Christen die von allen Religionen am meisten verfolgte Gruppe seien. Besonders stünden sie im Visier von islamistischen Bewegungen wie dem „Islamischen Staat“, Boko Haram und den Taliban. Christen werden Schick zufolge von Staaten unterdrückt, die nur eine Religion anerkennen oder sich als atheistisch bezeichnen. Aber auch manche führende Wirtschaftsakteure versuchten, Christen mundtot zu machen. Denn sie kämen mit ihren Forderungen nach Menschenwürde, Menschenrechten und den Prinzipien der christlichen Soziallehre wirtschaftlichen Interessen in die Quere. Nach den Worten von Schick ist die Verfolgung von Christen und anderen Religionsgemeinschaften auch eine wichtige Ursache für Flucht.