Papst: Priester müssen Freude ausstrahlen

Vatikanstadt (DT/KAP) Papst Franziskus hat die Priester aufgefordert, ihren Dienst mit Freude zu versehen. Wie Jesus müssten auch sie die Frohe Botschaft, die sie zu verkünden hätten, mit ihrer gesamten Person zum Ausdruck bringen, sagte er am Gründonnerstag-Vormittag im Petersdom vor Priestern der Diözese Rom. Untrennbar zur Freude gehörten im Wirken des Priesters auch Wahrheit und Barmherzigkeit, sagte Franziskus: „Niemand möge versuchen, diese drei Gnaden des Evangeliums voneinander zu trennen: seine Wahrheit – nicht verhandelbar –, seine Barmherzigkeit – vorbehaltlos für alle Sünder – und seine Freude – tief und einschließend.“ Wie der Papst in der traditionellen Chrisam-Messe, in der die heiligen Öle für die Sakramente geweiht werden, betonte, dürfe die christliche Botschaft der Freude nicht nur eine jener abstrakten Wahrheiten bleiben, die nicht vollständig gelebt würden, „weil sie sich als gedruckter Buchstabe in Büchern angenehmer anfühlen“. Ebensowenig dürfe sie „neutral“ bleiben. Die Barmherzigkeit dieser Botschaft dürfe den Sünder nicht in seinem Elend zurücklassen, sondern müsse ihm die Hand reichen. Die Verkündigung müsse ihm beim Aufstehen helfen und ihn in seinem Bemühen begleiten, einen Schritt vorwärts zu tun, erklärte Franziskus.