PErsonalien

DER DICKE HUND: Ultrapolemische  Hetze auf 3sat

Der italienische Kardinal Paolo Sardi ist tot. Er starb am Samstag nach kurzer Krankheit im Alter von 84 Jahren. Der Piemonteser Vatikandiplomat hatte von 2009 bis 2014 als Patron des souveränen Malteser-Ordens ein protokollarisch bedeutsames Amt inne. Er gehörte zudem der Apostolischen Signatur an, dem Obersten Gerichtshof der katholischen Kirche und war einer der wichtigsten Redenschreiber von Papst Johannes Paul II. Papst Franziskus würdigte die seelsorgliche Gesinnung, theologische Ausbildung sowie das Wissen und die geistigen Fähigkeiten Sardis, mit denen der Italiener einen wertvollen Beitrag für die Amtsausübung der Päpste von Paul VI. bis hin zu Benedikt XVI. geleistet habe. Nach dem Tod Sardis zählt das Kardinalskollegium 219 Mitglieder, von denen 120 in einem Konklave wahlberechtigt wären.

Der Politikwissenschaftler Marc Frings tritt am 1. Januar 2020 den Posten als neuer Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) an. Der 37-Jährige gebürtige Neuwieder leitet seit 2015 das Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ramallah. Nach den Worten von Frings zeichnet sich das ZdK dadurch aus, dass es mit seinen Positionen in Politik und Gesellschaft wirke. Den geplanten „Synodalen Weg“ der katholischen Kirche in Deutschland bezeichnete Frings als eine „immense Chance“. Im Interview mit dem „Domradio“ vom Sonntag erklärte er zudem, ihm persönlich sei es wichtig, auch mit denen in Kontakt zu treten, die sich nicht vom ZdK repräsentiert fühlten.