München verzeichnet Plus bei Kirchensteuern

München (DT/KNA) Die Erzdiözese München-Freising hat 2011 im Vergleich zum Vorjahr 1, 7 Prozent mehr an Kirchensteuern eingenommen. Das gab Finanzdirektor Markus Reif am Dienstag in München bekannt. Insgesamt gingen mehr als 497, 6 Millionen Euro ein. Für das laufende Haushaltsjahr seien 463, 3 Millionen Euro veranschlagt. Aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage dürfte jedoch mit höheren Einnahmen zu rechnen sein. Die Erzdiözese stehe auf „gesunden Beinen“, betonte Reif. Insgesamt beläuft sich der für 2012 angesetzte Etat auf gut 643 Millionen Euro. Das entspricht einem Anstieg von 6, 2 Prozent im Vergleich zu 2011. Die gute Haushaltslage dürfe einen nicht glauben lassen, dass alles in Ordnung sei, warnte Generalvikar Peter Beer. Solange Geld vorhanden sei, wolle die Kirche aber für die Gesellschaft etwas tun und entsprechend investieren. So seien bereits vom Nachtragshaushalt im vergangenen Jahr 25 Millionen Euro in Baumaßnahmen für diözesaneigene Schulen geflossen.